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Die Wirkung des offiziellen Diskurses auf die Alltagssprache in Kuba

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Cornelius Griep

Mit Hilfe einer diskursanalytischen Methode wird der offizielle Diskurs in Kuba und seine erhebliche Wirkung auf die Alltagssprache und -kultur untersucht. Ausdrucksmittel der Affinität zum offiziellen Diskurs werden von solchen des Nonkonformismus unterschieden. Bestandteile der Analyse sind alltagstypische Sprechweisen, kognitiv-sprachliche Muster, kulturelle Praktiken und Kommunikationsstrukturen. Das interdisziplinäre Herangehen ermöglicht auch die Aufdeckung soziokultureller Merkmale und Identitätsstrukturen, was zu einem ganzheitlichen Verständnis der kubanischen Idiosynkrasie beiträgt. Deren kulturelle Manifestationen werden in einen Zusammenhang mit der derzeitigen Sprachsituation auf der Insel gestellt. Die Multimediapräsentation auf der beiliegenden CD-ROM enthält die Datenbasis der Analyse, u. a. den Dokumentarfilm Rincón (Käufer der E-Book-Version erhalten die Multimedia-Datei auf Anfrage).

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Vorwort

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Bei der vorliegenden Forschungsarbeit handelt es sich um eine im Jahre 2007 am Institut für Romanistik der Humboldt-Universität zu Berlin eingereichte Ar- beit zur Erlangung des akademischen Grades MAGISTER ARTIUM (M.A.). Das Manuskript in seiner jetzigen Form ist das Ergebnis Dutzender Kubaauf- enthalte seit 1996 (13 allein seit Abgabe der Magisterarbeit), in denen ich haut- nah miterleben konnte, wie die Kubaner ihre sprachliche Varietät in Beziehung zum offiziellen Diskurs ständig neu erschufen, anpassten und weiterent- wickelten und ich mir bewusst machen konnte was im kubanischen Kulturkreis (nicht nur sprachlich) intuitiv und spontan zum Ausdruck gebracht wird. Bei der Verwirklichung dieses Ziels gilt mein Dank all jenen Kubanern, die mir bei meinen Feldforschungen behilflich waren, um den psychologischen Leitgedan- ken hinter der Alltagskommunikation zu begreifen und so zu einem ganzheitli- chen Verständnis der kubanischen Kultur sowie der aktuellen Sprachsituation auf der Insel zu kommen. Der Dank gilt auch der Betreuerin der Arbeit, Prof. Dr. Gabriele Knauer, durch deren methodische Richtungsweisung ich mein Wis- sen über die verschiedenen Aspekte der kubanischen Kultur strukturiert darzule- gen vermochte, Dimitris Psarris für das Fotografieren der Ikonographien sowie der Reihenherausgeberin, Prof. Dr. Kerstin Störl für die vielen kritischen Hin- weise bei der Erstellung des Buchmanuskripts. Ich hoffe, dass jene Überlegun- gen, die sich aus den Schlussfolgerungen meiner Analyse ableiten lassen, von Nutzen sein werden, um Kuba zum Wohle aller Kubaner zu seiner Bestimmung zu führen.

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