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Kreditsicherungsrecht in Polen

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Christian Link

Die polnischen Kreditsicherungsmittel und deren Untersuchung im Hinblick auf ihre Praktikabilität sind Gegenstand dieser Arbeit. Besonderes Augenmerk wurde auf die Durchsetzbarkeit und die Kosten des jeweiligen Kreditsicherungsmittels gelegt, um für den Leser einen echten Mehrwert zu erzielen. Durch intensive Literaturrecherche sowie der Befragung mehrerer namhafter Dozenten der Jagiellonen Universität Krakau konnten sehr viele praktische Informationen in die Untersuchung einfließen. Der Leser erhält durch die Arbeit einen erstmaligen Überblick über die praktische Handhabung der Kreditsicherungsmittel in Polen und ihre Vor- und Nachteile. Die Untersuchung zeigt auf, welche Kreditsicherungsmittel in welcher Situation sinnvoll und vereinbar sind, und ist für Unternehmen und deren Berater, die in Polen aktiv sind oder werden wollen, eine wertvolle Informationsquelle.

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1. Teil: Einleitung

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Während Europa und die Welt im Jahre 2009 unter der weltweiten Finanzkrise ge- litten haben2 und EU-Mitglieder wie Griechenland3, Spanien oder Portugal weiter- hin am Rande eines Staatsbankrotts stehen4, konnte Polen als einziges EU-Land in 2009 ein Wirtschaftswachstum verzeichnen5. So wuchs die polnische Wirtschaft 2009 laut dem zentralen polnischen Statisti- kamt GUS um 1,7 Prozent6 und damit wesentlich stärker, als von Volkswirten er- wartet. Für das Jahr 2011 erwarten Marktbeobachter ein Wirtschaftswachstum von 4 Prozent und damit etwas mehr als im Jahr 20107. Viele Deutsche Unternehmen profitieren direkt oder indirekt von dem stabilen Wirtschaftswachstum Polens. So belaufen sich die deutschen Direktinvestitionen in Polen im Jahr 2008 auf 1,62 Mrd. Euro. Hiermit liegt Deutschland an der Spitze der ausländischen Direktinvestitionen8. Laut der Studie „2009/2010 Annual Global Venture Capital and Private Equity Country Attractiveness Index“9, welche die At- traktivität von Investitionsstandorten vergleicht, konnte sich Polen seit dem letzten Ranking von 2005/2006 von Platz 41 auf Platz 31 verbessern und liegt somit an der Spitze der Länder in Mittel- und Osteuropa. Auch für die Zukunft wird der polni- schen Volkswirtschaft ein stetiges Wachstum vorausgesagt. Als Gründe hierfür sind die reale Produktivität, die durchschnittlichen Arbeitskosten und das Human- kapital des Landes anzuführen10. Auch der Beitritt Polens zur EU und die damit verbundene Öffnung Polens für Investoren ist eine weitere Grundlage für das prog- nostizierte Wirtschaftswachstum11. Die Aussichten für deutsche Unternehmen in Polen sind aufgrund der eben ge-...

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