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Die Monikins

Neu übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Robert Becker und Wolfgang Breidenstein

James Fenimore Cooper

Edited By Robert Becker and Wolfgang Breidenstein

Eine kluge, politische Satire voll bitterer Wahrheiten und fast schon prophetischer Voraussicht in die gesellschaftspolitische Entwicklung unserer Zeit, geschrieben von James Fenimore Cooper, dem Autor der Lederstrumpf-Romane. Die immer noch Gültigkeit besitzende Gesellschafts- und Wirtschaftskritik dieser Fabel befasst sich mit den Eitelkeiten der Menschen, dem Streben nach Macht und Geld, der Globalisierung und der AbsurditGeld, der Globalisierung und der Absurdität fremdartiger Gebräuche. Cooper stellt mit ihr auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den USA und Großbritannien heraus. Er nimmt beide Länder kritisch unter die Lupe und legt den schriftstellerischen Finger genau in die Wunde des jeweiligen Nationalstolzes. Es ist sein philosophischstes, aber auch unbekanntestes Werk.

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Vorwort

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Die Idee zu dieser Neuübersetzung des Romans The Monikins von James Fenimore Cooper (1789–1851) entstand nach der Lektüre der Werke Arno Schmidts (1914–1979) sowie, in deren Folge, derjenigen Christian August Fischers (1771–1829), des Herausgebers der ersten deutschen Ge- samtausgabe von Coopers Werken. Arno Schmidt hat sich sehr intensiv mit dem literarischen Oeuvre Coopers befasst. Schon im Frühwerk Schmidts, in Leviathan, Die Umsied- ler, Brands Heide, Schwarze Spiegel und Seelandschaft mit Pocahontas so- wie in anderen frühen Arbeiten rekurriert Schmidt auf den amerikani- schen Autor. In Zettels Traum wird das Buch Die Monikins thematisiert und auch in den folgenden Typoskript-Bänden bis hin zu Julia oder die Gemälde taucht Coopers Name immer wieder auf. Daneben war Cooper auch Gegenstand mehrerer literaturkritischer Essays Schmidts, der sich selbst als Cooper-Spezialisten bezeichnete und vier Bücher Coopers1 neu übersetzte. In mehreren seiner frühen Arbeiten hob er den Witz und die Bedeutsamkeit des Buches The Monikins hervor und wies auf eine not- wendige Neuausgabe hin – so im Nachwort zu Coopers »Conanchet« und in Satire und Mythos am Südpol.2 Christian August Fischer hatte am Ende seines bewegten literari- schen Lebens die Freude und die Genugtuung, die erste deutsche Ausgabe der Werke James Fenimore Coopers zu betreuen. Diese Ausgabe erschien ab 1826 im Verlag Sauerländer in Frankfurt. Fischer selbst hat das Erschei- nen von Die Monikins, 1835, nicht mehr erlebt. Er starb 1829 in Mainz. Zeitgleich mit der Sauerländer-Ausgabe erschien 1835 eine Überset- zung unter...

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