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Die Monikins

Neu übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Robert Becker und Wolfgang Breidenstein

James Fenimore Cooper

Edited By Robert Becker and Wolfgang Breidenstein

Eine kluge, politische Satire voll bitterer Wahrheiten und fast schon prophetischer Voraussicht in die gesellschaftspolitische Entwicklung unserer Zeit, geschrieben von James Fenimore Cooper, dem Autor der Lederstrumpf-Romane. Die immer noch Gültigkeit besitzende Gesellschafts- und Wirtschaftskritik dieser Fabel befasst sich mit den Eitelkeiten der Menschen, dem Streben nach Macht und Geld, der Globalisierung und der AbsurditGeld, der Globalisierung und der Absurdität fremdartiger Gebräuche. Cooper stellt mit ihr auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den USA und Großbritannien heraus. Er nimmt beide Länder kritisch unter die Lupe und legt den schriftstellerischen Finger genau in die Wunde des jeweiligen Nationalstolzes. Es ist sein philosophischstes, aber auch unbekanntestes Werk.

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Einleitung

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Es ist nicht unwahrscheinlich, dass einige, die dieses Buch lesen, gern erfahren wollen, auf welche Weise ich in den Besitz des Manuskripts ge- kommen bin. Solch ein Verlangen ist nur zu nachvollziehbar und natür- lich, um ihm nicht nachzukommen, und die Geschichte soll so kurz wie möglich erzählt werden. Im Sommer 1828 – auf einer Reise in jenen Schweizer Tälern, die zwi- schen den zwei großen Alpenzügen liegen und in welchen beide, die Rhône und der Rhein entspringen – war ich von den Quellen des letzteren zu denen des ersten Flusses gewandert und hatte jenes Tal in den Bergen er- reicht, das so berühmt ist, weil es den Gletscher der Rhône in sich birgt, als der Zufall mir einen jener seltenen Augenblicke von Erhabenheit und Einsamkeit schenkte, welche in jener Hemisphäre wegen ihrer Seltenheit umso kostbarer sind. Auf jeder Seite war die Sicht durch hohe, zerklüftete Berge, deren Gipfel nahe der Sonne glänzten, begrenzt, während unmit- telbar vor mir und auf Augenhöhe jener geheimnisvolle gefrorene See lag, aus dessen Tropfwasser die Rhône als schäumender Fluss entspringt, um dem fernen Mittelmeer entgegenzufließen. Zum ersten Mal während mei- ner jahrelangen Pilgerreise fühlte ich mich in Europa allein mit der Natur. Ach, der Genuss war, wie alle solche Genüsse im Gedränge der alten Welt, notwendigerweise kurz und trügerisch. Auf dem engen Saumpfad, um den Vorsprung eines Felsens herum, näherte sich eine Gesellschaft...

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