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Die Monikins

Neu übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Robert Becker und Wolfgang Breidenstein

James Fenimore Cooper

Edited By Robert Becker and Wolfgang Breidenstein

Eine kluge, politische Satire voll bitterer Wahrheiten und fast schon prophetischer Voraussicht in die gesellschaftspolitische Entwicklung unserer Zeit, geschrieben von James Fenimore Cooper, dem Autor der Lederstrumpf-Romane. Die immer noch Gültigkeit besitzende Gesellschafts- und Wirtschaftskritik dieser Fabel befasst sich mit den Eitelkeiten der Menschen, dem Streben nach Macht und Geld, der Globalisierung und der AbsurditGeld, der Globalisierung und der Absurdität fremdartiger Gebräuche. Cooper stellt mit ihr auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den USA und Großbritannien heraus. Er nimmt beide Länder kritisch unter die Lupe und legt den schriftstellerischen Finger genau in die Wunde des jeweiligen Nationalstolzes. Es ist sein philosophischstes, aber auch unbekanntestes Werk.

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Siebentes Kapitel: Begegnung mit einem Amphibium, eine besondere Vorstellung und deren Konsequenzen

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81 Ich bemerkte jetzt, dass mein Gegenüber ein reflektierendes Wesen war, da seine Schlussfolgerungen regelgerecht erfolgten und da er seine Philosophie nicht durch den Hopsereikram von direkter Eingebung ver- stärkte, wie die meisten jener, die in allen Ecken der Schänke mit uner- müdlichen Lungen plapperten und diskutierten und zankten. Ich schlug daher frei heraus vor, diesen Ort zu verlassen und auf der Straße herumzu- gehen, wo unsere Unterhaltung weniger gestört und folglich befriedigen- der sein würde. Der Vorschlag kam gut an und wir verließen die Krakee- ler, indem wir auf den äußern Boulevards und über die Champs Elysées in Richtung meines Hotels in der Rue de Rivoli gingen. Siebentes Kapitel Begegnung mit einem Amphibium, eine besondere Vorstellung und deren Konsequenzen Sehr bald interessierte ich mich für meinen neuen Bekannten. Er war gesprächig, gewitzt und eigen; und obwohl er dazu neigte, sich wunder- lich auszudrücken, geschah es doch aus dem Kern eines Mannes heraus, der vielerlei zumindest eines Teils seiner Mitmenschen gesehen hatte. Unter solchen Umständen erlahmte die Unterhaltung nicht, im Gegenteil, sie wurde interessanter, als der Fremde anfing, von seinen persönlichen Interessen zu erzählen. Er sagte mir, er sei ein Seemann, der durch einen der Zufälle, die sein Beruf so mit sich bringt, ans Land geworfen worden war, und um ein Wort zu seinen Gunsten einfließen zu lassen, gab er mir zu verstehen, dass er bereits sehr viel gesehen habe, besonders auch...

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