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Die Monikins

Neu übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Robert Becker und Wolfgang Breidenstein

James Fenimore Cooper, Robert Becker and Wolfgang Breidenstein

Eine kluge, politische Satire voll bitterer Wahrheiten und fast schon prophetischer Voraussicht in die gesellschaftspolitische Entwicklung unserer Zeit, geschrieben von James Fenimore Cooper, dem Autor der Lederstrumpf-Romane. Die immer noch Gültigkeit besitzende Gesellschafts- und Wirtschaftskritik dieser Fabel befasst sich mit den Eitelkeiten der Menschen, dem Streben nach Macht und Geld, der Globalisierung und der AbsurditGeld, der Globalisierung und der Absurdität fremdartiger Gebräuche. Cooper stellt mit ihr auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den USA und Großbritannien heraus. Er nimmt beide Länder kritisch unter die Lupe und legt den schriftstellerischen Finger genau in die Wunde des jeweiligen Nationalstolzes. Es ist sein philosophischstes, aber auch unbekanntestes Werk.

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Vierzehntes Kapitel: Steuern durch Meerengen – Spießrutenlauf mit einem Schiff freie Fahrt – ein neuartiges Schraubendock und einiges über Meilensteine

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160 Sie von irgendwelchen Felsen und Untiefen Kenntnis haben. Danach kön- nen Sie die Insel aufzeichnen, an der Sie gefangen wurden, für eine allge- meine Vorstellung von deren Lage und ihrem Küstenverlauf.« Dr. Reasono nahm einen Fitt und zeichnete mit seinem Ende alle ge- wünschten Objekte mit großer Bereitwilligkeit und Geschicklichkeit ein. Noah untersuchte die Arbeit und schien zufrieden, mit einem Monikin zusammengetroffen zu sein, der ziemlich klare Begriffe von Orientierung und Entfernungen zu haben schien, kurz gesagt mit einem solchen, auf dessen Ortskenntnisse hin man selbst bei Nacht segeln könnte. Er skiz- zierte dann noch mit großem Vergnügen die Lage von Stonington, zeich- nete sogar das Versammlungshaus und das wichtigste Wirtshaus ein, woraufhin die Seekarte beiseite gelegt wurde. Vierzehntes Kapitel Steuern durch Meerengen – Spießrutenlauf mit einem Schiff freie Fahrt – ein neuartiges Schraubendock und einiges über Meilensteine Kapitän Poke dachte nicht länger über den Kurs, den wir steuern mussten, nach. Mit seinem Kürbis als Karte, seinem Instinkt als Beobach- tung und seiner Nase als Kompass hielt der stämmige Robbenjäger kühn nach Süden, oder er steuerte auf jeden Fall geradewegs vor einem starken Sturm her, der, wie er mehrmals versicherte, so gewiss ein Nordwind war, als wäre er in Kanada gezüchtet und geboren worden. Nachdem wir mit enormer Geschwindigkeit einen Tag und eine Nacht über die Wogen dahingejagt waren, erschien der Kapitän mit einem un- gewöhnlichen und gedankenvollen Gesichtsausdruck an Deck,...

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