Show Less

Die Monikins

Neu übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Robert Becker und Wolfgang Breidenstein

James Fenimore Cooper

Edited By Robert Becker and Wolfgang Breidenstein

Eine kluge, politische Satire voll bitterer Wahrheiten und fast schon prophetischer Voraussicht in die gesellschaftspolitische Entwicklung unserer Zeit, geschrieben von James Fenimore Cooper, dem Autor der Lederstrumpf-Romane. Die immer noch Gültigkeit besitzende Gesellschafts- und Wirtschaftskritik dieser Fabel befasst sich mit den Eitelkeiten der Menschen, dem Streben nach Macht und Geld, der Globalisierung und der AbsurditGeld, der Globalisierung und der Absurdität fremdartiger Gebräuche. Cooper stellt mit ihr auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den USA und Großbritannien heraus. Er nimmt beide Länder kritisch unter die Lupe und legt den schriftstellerischen Finger genau in die Wunde des jeweiligen Nationalstolzes. Es ist sein philosophischstes, aber auch unbekanntestes Werk.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Sechzehntes Kapitel: Ein Wirtshaus – vorausbezahlte Schulden und eine eigenartige Spur von Menschlichkeit, fest mit der Monikinnatur verwachsen

Extract

188 Sechzehntes Kapitel Ein Wirtshaus – vorausbezahlte Schulden und eine eigenartige Spur von Menschlichkeit, fest mit der Monikinnatur verwachsen Wir mieteten alsbald Zimmer, bestellten Abendessen, bürsteten unsere Kleider und führten all die anderen kleinen Maßnahmen durch, die für das Ansehen unserer Gattung notwendig waren. Nachdem alles in Ord- nung war, verließen wir das Wirtshaus und eilten in Richtung des Palais des Arts et des Sciences. Wir waren jedoch kaum aus der Sichtweite des Wirtshauses, als einer von dessen Kellnern mit einer Nachricht von seiner Herrin uns auf den Fersen war. Er sagte, auf sehr respektvolle Weise, dass sein Herr ausgegangen sei und den Schlüssel zum Geldschrank mitge- nommen habe, dass im Moment nicht genug Bargeld vorhanden sei, um ein Essen für so bedeutende Herren zu bereiten, und so habe sie sich die Freiheit genommen, uns eine bestätigte Rechnung mit der Bitte zu schi- cken, eine kleine Vorauszahlung zu machen, damit sie nicht in die Verle- genheit versetzt werde, so ausgezeichnete Gäste auf unwürdige Weise zu behandeln. Die Rechnung lautete folgendermaßen: Nr. 1, Buntfarbe und Freunde an Nr. 82.763, Traubenfarbe, Dr. Für Zimmerbenutzung und Essen und Licht, nach der Übereinkunft p. p. 300 täglich – einen Tag p. p. 300 Bar im Voraus p. p. 50 _______ Rest schuldig p. p. 250 »Das scheint zu stimmen«, bemerkte ich zu Noah, »aber ich bin im Augenblick eben so ohne einen Penny wie die gute Frau selbst. Ich weiß wirklich nicht, was wir...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.