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Die Monikins

Neu übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Robert Becker und Wolfgang Breidenstein

James Fenimore Cooper

Edited By Robert Becker and Wolfgang Breidenstein

Eine kluge, politische Satire voll bitterer Wahrheiten und fast schon prophetischer Voraussicht in die gesellschaftspolitische Entwicklung unserer Zeit, geschrieben von James Fenimore Cooper, dem Autor der Lederstrumpf-Romane. Die immer noch Gültigkeit besitzende Gesellschafts- und Wirtschaftskritik dieser Fabel befasst sich mit den Eitelkeiten der Menschen, dem Streben nach Macht und Geld, der Globalisierung und der AbsurditGeld, der Globalisierung und der Absurdität fremdartiger Gebräuche. Cooper stellt mit ihr auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den USA und Großbritannien heraus. Er nimmt beide Länder kritisch unter die Lupe und legt den schriftstellerischen Finger genau in die Wunde des jeweiligen Nationalstolzes. Es ist sein philosophischstes, aber auch unbekanntestes Werk.

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Einundzwanzigstes Kapitel: Immer besser – mehr Gesetze und mehr Justiz – Schwänze und Köpfe; die Wichtigkeit, jeden am eigentlichen Platz zu behalten

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252 und Sonnenuntergangs und zugleich sofort stattfinden solle, und das durch Lord Longbeard gelieferte, weil es anordnete, den Körper zum Sezieren freizugeben, konträr zum Gesetz, welches diese Klausel nur für den Fall verurteilter Monikins vorsieht, der Gefangene vor Gericht aber von einer völlig anderen Gattung sei. Das Gericht nahm all diese Einsprüche ernst, entschied aber, dass sie nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fallen. Das sei eine Frage für die zwölf Richter, die im Moment am Versammlungspunkt seien und an die sie die ganze Angelegenheit zur Revision weiterleiten würden. Während- dessen könne die Gerechtigkeit nicht aufgehalten werden. Der Gefangene müsse auf den Platz geführt werden und die Angelegenheiten müssen vorangehen; sollte aber einer der Punkte letztendlich zu seinen Gunsten ausgehen, könne er den Nutzen davon haben, soweit es die Umstände dann erlauben würden. Daraufhin erhob sich das Gericht und die Richter, die Anwälte und die Beamten begaben sich geschlossen in die Halle der zwölf Richter. Einundzwanzigstes Kapitel Immer besser – mehr Gesetze und mehr Justiz – Schwänze und Köpfe; die Wichtigkeit, jeden am eigentlichen Platz zu behalten Noah wurde rücksichtslos zum Richtplatz geführt, an welchem ich ihn rechtzeitig zu treffen versprach, um seinen Abschiedsseufzer zu verneh- men; zunächst veranlasste mich die Neugier, den Ausgang der Revision zu hören. Auf dem Weg zur anderen Halle sagte mir der Brigadier im Ver- trauen, dass die Angelegenheit nun eine von großem...

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