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Die Monikins

Neu übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Robert Becker und Wolfgang Breidenstein

James Fenimore Cooper

Edited By Robert Becker and Wolfgang Breidenstein

Eine kluge, politische Satire voll bitterer Wahrheiten und fast schon prophetischer Voraussicht in die gesellschaftspolitische Entwicklung unserer Zeit, geschrieben von James Fenimore Cooper, dem Autor der Lederstrumpf-Romane. Die immer noch Gültigkeit besitzende Gesellschafts- und Wirtschaftskritik dieser Fabel befasst sich mit den Eitelkeiten der Menschen, dem Streben nach Macht und Geld, der Globalisierung und der AbsurditGeld, der Globalisierung und der Absurdität fremdartiger Gebräuche. Cooper stellt mit ihr auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den USA und Großbritannien heraus. Er nimmt beide Länder kritisch unter die Lupe und legt den schriftstellerischen Finger genau in die Wunde des jeweiligen Nationalstolzes. Es ist sein philosophischstes, aber auch unbekanntestes Werk.

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Dreißigstes Kapitel: Erklärungen – Abschied – Liebe – Geständnisse, aber keine Reue

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354 sind. Mr. Reasono im Besonderen ist für die gewöhnliche Gesellschaft ungeeignet.« »Machen Sie, der Sie mehr als mein Vater sind, mit ihnen, was Sie wol- len. Aber fügen Sie den armen Tiere kein physisches Leid zu.« »Auf all ihre Bedürfnisse, physische und moralische, soll Rücksicht ge- nommen werden.« »Und in ein oder zwei Tagen reisen wir zum Pfarrhaus?« »Übermorgen, wenn du stark genug sein wirst.« »Und morgen?« »Wird Anna zu dir kommen.« »Und den nächsten Tag?« »Nein, nicht so schnell, Jack; aber sobald ich dich für vollkommen wiederhergestellt halte, soll sie dein Schicksal für den Rest eurer gemein- samen Bewährungszeit mit dir teilen.« Dreißigstes Kapitel Erklärungen – Abschied – Liebe – Geständnisse, aber keine Reue Nach einer Nacht voll süßer Ruhe fand ich mich erfrischt und mit einem Puls, der weniger Erregung anzeigte als am vorhergehenden Tag. Ich erwachte früh, nahm ein Bad und ließ Kapitän Poke rufen, um mit mir den Kaffee einzunehmen, bevor wir uns trennten; denn es war am vorher- gehenden Abend beschlossen worden, dass er direkt nach Stonington auf- brechen solle. Mein alter Schiffsgenosse, Kollege, Mitabenteurer und Rei- segefährte folgte schnell meinem Ruf. Ich gestehe, dass seine Gegenwart mir ein Trost war; denn ich sah nicht gern auf all die Gegenstände, die so unerklärlich vor meinen Augen wiedererstanden, ohne die Unterstützung durch den Anblick von jemandem, der mit mir gemeinsam so viele ernst- hafte Vorfälle durchschritten hatte. »Das...

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