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Patientenverfügung und Patientenautonomie zwischen Rechtsdogmatik und Rechtswirklichkeit

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Seong Jin Choi

Nicht nur in anderen Ländern, sondern auch in Deutschland ist die Frage, inwieweit die Patientenselbstbestimmung bis zum Lebensende Gültigkeit besitzt, seit langem Gegenstand der intensiven gesellschaftpolitischen Debatte. Dabei gewinnt die Frage, ob und inwieweit der Einzelne selbst über die Umstände seines Sterbens, vor allem den Zeitpunkt des eigenen Todes entscheiden darf, an existenzieller Bedeutung. Innerhalb dieser Diskussion um die rechtlichen Probleme am Lebensende, spielt der Komplex der Patientenverfügungen eine maßgebliche Rolle. Diese Arbeit betrachtet die spezifisch rechtlichen Probleme der Patientenverfügungsdiskussion. Leitfrage der Untersuchung ist dabei, durch welche gesetzesförmliche Fassung Patientenverfügungen zu einer Absicherung der Patientenautonomie am Ende des Lebens bzw. zur Schaffung der Rechts- und Handlungssicherheit für die Ärzteschaft beitragen können.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis ..................................................................................... 16 Erster Teil .......................................................................................................... 18 Erstes Kapitel : Sachliche Grundlagen ........................................................... 18 I. Einleitung ......................................................................................................... 18 II. Stand der aktuellen Forschung ....................................................................... 23 1. Sterbehilfe ................................................................................................. 23 2. Die Patientenverfügung ............................................................................ 27 a) Aktueller Forschungsstand in Deutschland ............................................. 27 i) Die Vorschläge verschiedener Interessengruppen ............................. 28 ii) Die in den Bundestag eingebrachten Entwürfe .................................. 30 iii) Das neue deutsche Patientenverfügungsgesetz .................................. 32 b) Überblick über das österreichische Patientenverfügungs-Gesetz ........... 34 III. Methoden und Fragestellungen ..................................................................... 36 1. Der Zusammenhang zwischen Patientenverfügung und Sterbehilfe ........ 36 2. Die Bedeutung des Transplantationsgesetzes ........................................... 37 3. Prozedurale Legalisierung der medizinischen Intervention ..................... 38 IV. Vorgehensweise ............................................................................................ 44 Zweites Kapitel: Terminologie und Darstellung ............................................ 46 I. Einleitung ......................................................................................................... 46 II. Begriffskonflikt im Sterberecht ...................................................................... 47 8 1. Autonomie vs. Selbstbestimmung ............................................................ 47 2. Patientenverfügung ................................................................................... 48 3. Sterbehilfe als Begriff mit Missverständnispotenzial ............................... 49 a) Sterbehilfe oder eine neue Terminologie ................................................. 49 i) Zum Argument der Verwirrungsmöglichkeit aufgrund moralischer Vorentscheidungen .............................................................................. 50 ii) Zum Argument der Schwierigkeit der scharfen Unterscheidbarkeit der Begriffstrias „aktiv“, „passiv“ und „indirekt“ durch einen Laien . 54 b) Der Zusammenhang zwischen „Sterbehilfe“ und „Euthanasie“ ............. 55 c) Sterbehilfe „im engeren“ und „im weiteren“ Sinne oder Hilfe „im“ bzw.„beim“ und „zum“ Sterben? .................................................... 55 d) Abgrenzungen ........................................................................................... 57 i) Beihilfe zum Selbstmord .................................................................... 57 ii) Einseitiger Behandlungsabbruch ....................................................... 57 iii) Sterbebegleitung ................................................................................. 58 4. „Terminale Sedierung“ ............................................................................. 58 5. Künstliche Ernährung ............................................................................... 60 6. Begriffskonflikt im Todeskonzept : Hirntod als neuer Todesbegriff oder nur eines von vielen Todeskriterien? ................................................ 62 a) Todesbegriff, Todeskriterium und Todesverfahren ................................. 62 b) Stellungnahme ........................................................................................... 65 7. Apallisches Syndrom (Wachkoma) .......................................................... 67 a) Unterschiedliche Bezeichnungen des selben Zustandes.......................... 67 b) Begriff...

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