Show Less

Interkulturelle Kommunikation im Asylverfahren

Series:

Martina Rienzner

Asylwerber müssen im Laufe eines Asylverfahrens ihre Erlebnisse wiederholt Beamten erzählen, denen der Herkunftskontext der Antragsteller überwiegend fremd ist. Wie gehen die beteiligten Akteure in diesem Setting mit kultureller Differenz um? Dieser Frage nachgehend, hat die Autorin von 2008 bis 2010 Verhandlungen am Unabhängigen Bundesasylsenat und Asylgerichtshof in Wien teilnehmend beobachtet und qualitative Interviews geführt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass den Akteuren unterschiedliche sprachliche Mittel zur Verfügung stehen, um interkulturelle Missverständnisse zu vermeiden und gegenseitiges Verstehen herstellen zu können. Verständnissicherndes Handeln wird aber oft durch die vorzunehmende Glaubwürdigkeitsprüfung und die Asymmetrie zwischen den Beteiligten verhindert.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Danksagung 5

Extract

5  Danksagung Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine überarbeitete Version mei- ner Diplomarbeit, welche ich im Rahmen meines Studiums der Internationalen Entwicklung an der Universität Wien verfasst habe. Den Anstoß für diese Überarbeitung gab das gemeinsam von der Organisation für Eine solidarische Welt (OEW) und der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen organisierte JungakademikerInnenforum „Kulturen im Dialog“ 2009. An dieser Stelle sei – stellvertretend für die gesamte Fach- jury - insbesondere Annemarie Profanter und Silvia Pitscheider für ihr Engagement für die wissenschaftliche Arbeit von JungforscherInnen gedankt. Der Organisation für Eine solidarische Welt (OEW) danke ich für die finanziel- le Unterstützung, durch die mir die Veröffentlichung dieser Arbeit ermöglicht wurde. Großer Dank gebührt zudem allen TeilnehmerInnen an den in Asylverfahren beobachteten Verhandlungen, ohne deren Einverständnis und Entgegenkommen die vorliegende Untersuchung nicht möglich gewesen wäre. Besonders danken möchte ich an dieser Stelle Walter Schicho, der mich beim Verfassen der vorliegenden Arbeit weit über die Aufgabe eine „Betreuers“ hin- aus unterstützt hat. Weiters danke ich meinen KollegInnen vom Projektteam „Sprachmittlung“ der Universität Wien. Insbesondere zu nennen sind hier Lilian Levai, Monika Ritter, Lukas Schlögl und Gabi Slezak, welche mit mir gemeinsam Verhandlungen am Asylgerichtshof und Unabhängigen Bundesasylsenat beobachtet haben. David Bröderbauer danke ich für das Korrekturlesen und die aufmunternden Worte.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.