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Botschaften an die Nachwelt

Was Anne Frank und andere Jüdinnen in der Nazidiktatur ihrem Tage- oder Erinnerungsbuch anvertrauten

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Norbert Kluge

Welche Botschaften haben uns die von den Nationalsozialisten im Zweiten Weltkrieg verfolgten Jüdinnen hinterlassen? Sie wurden entweder in Tagebüchern vor Ort oder später nach der Befreiung in Erinnerungsbüchern als Vermächtnis für die Nachwelt notiert. In den einzelnen Kapiteln steht nicht so sehr der Zusammenhang von Liebe, Körperlichkeit und sexuellem Begehren im Blickpunkt der Ausführungen. Vielmehr ist der Ausgangspunkt der Darstellung die Gegenseite zwischenmenschlicher und liebender Zuwendung: den kollektiven Hass einer unmenschlich praktizierten Herrschaftsdoktrin an herausragenden Beispielen aufzuzeigen. Folgende Autorinnen wurden für ein erstes Resümee ausgewählt: die Deutsch-Niederländerin Anne Frank, die Französin Hélène Berr, die aus Böhmen stammende Eva Mändl Roubičková, die in Mähren geborene Ruth Elias, die in Bosnien-Herzegowina zur Welt gekommene Hanna Lévy-Hass und die Litauerin Mascha Rolnikaite.

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Inhalt

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Vorwort ................................................................................................................. 7 Einführung ............................................................................................................ 9 1. Kindheit im Versteck ................................................................................... 13 1.1 Was A. Frank ihrem Tagebuch anvertraute ................................................. 17 1.2 Das Tagebuch als imaginäres Du und beste Freundin ................................. 19 1.3 Was den Teenie in seiner zweijährigen Isolation bewegt und was er niedergeschrieben hat ................................................................................... 23 1.4 Die von O. Frank und Verlagslektoren in den vorliegenden Tagebuchfassungen veränderten Textversionen (Auswahl) ......................... 35 1.5 A. Franks Themenauswahl im Vergleich mit denen anderer Mädchen- und Jugendtagebücher .................................................................................. 51 1.6 Über die Tagebuchnotizen hinaus. Annes Botschaften für die Nachwelt ...................................................................................................... 63 2. Hélène Berrs eingeschränktes Leben unter deutscher Besatzung in Paris (1942-1944) ......................................................................................... 69 3. Vier ausgewählte Konzentrationslager: Theresienstadt, Auschwitz, Bergen-Belsen, Stutthof ............................................................................... 85 4. Überlebensberichte junger Frauen nach der Deportation in Konzentrationslager des Naziregimes (1941-1945) ................................... 109 4.1 Häftling in Theresienstadt: Eva Mändl Roubičková .................................. 113 4.2 Häftling in Auschwitz II (-Birkenau ): Ruth Elias ..................................... 123 6 4.3 Häftling in Bergen-Belsen: Hanna Lévy-Hass ........................................... 133 4.4 Häftling in Stutthof: Mascha Rolnikaite .................................................... 145 5. Leidgeprüfte Botschaften ........................................................................... 155 Ausblick ............................................................................................................ 163 Literaturverzeichnis .......................................................................................... 169

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