Show Less

Squeeze-outs nach deutschem, französischem und spanischem Gesellschaftsrecht

Eine ökonomische und rechtsvergleichende Analyse unter Berücksichtigung der europäischen Rechtsentwicklung

Series:

Maren Gräfe

Die Arbeit widmet sich dem Ausschluss von Minderheitsaktionären im Sinne eines Ausschlussrechts – dem sogenannten Squeeze-out – im deutschen und französischen Recht mit ausgewählten Hinweisen zum spanischen Recht. Ziel der Arbeit ist es, die Ursachen und Gründe für die Unterschiede der betrachteten nationalen Regelungen aus dem jeweiligen Systemzusammenhang und den tatsächlichen Gegebenheiten zu erklären und abzuleiten. Aus diesem Rechtsvergleich werden zugleich die entscheidenden Maßstäbe für die Beurteilung einer effizienten Ausgestaltung und damit für etwaige Verbesserungen eines Ausschlussregimes in den einzelnen Rechtsordnungen gewonnen. Dabei wird auch der in allen Rechtsordnungen präsente Konflikt des Squeeze-out mit dem Verfassungsrecht in den Blick genommen.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Inhaltsverzeichnis

Extract

§ 1 Einleitung, Begriff des Squeeze-out, Gegenstand und Gang der Untersuchung ............................................................................................. 17 A. Einleitung ................................................................................................... 17 B. Gegenstand und Gang der Untersuchung .................................................. 20 C. Begriff des Squeeze-out ............................................................................. 21 § 2 Ökonomische Vorteilhaftigkeit und Erforderlichkeit einer Squeeze-out-Möglichkeit im deutschen Recht .......................................... 25 A. Bereits entfaltete Squeeze-out-Praxis ........................................................ 25 B. Faktoren direkter und indirekter Kostenersparnisse ................................. 27 I. Kosten der Hauptversammlung und deren Vorbereitung ................ 27 II. Kostspieliges Gefahrenpotential für die Beschlussfassung: missbräuchliche Anfechtungsklagen ............................................... 34 1. Probleme und Ausmaß des deutschen Beschlussanfechtungsrechts ...................................................... 35 a. Anreize für einen missbräuchlichen Einsatz der Anfechtungsklage .................................................................. 35 b. Ausmaß des Missbrauchspotentials ...................................... 36 2. Verbesserungen durch das UMAG ............................................ 40 III. Behinderung effizienter Unternehmens- und Konzernleitung ........ 44 1. Spezifisch konzernrechtliche Regelungen und Restriktionen .. 45 2. Allgemeine gesellschaftsrechtliche Aspekte – „Kali und Salz“-Rechtsprechung .............................................. 47 3. Ergebnis ..................................................................................... 50 IV. Squeeze-out als effiziente Möglichkeit zur Kostenreduzierung durch Delisting ................................................................................. 50 V. Ineffizienz des Minderheitenschutzes wegen fehlender Wächterstellung ............................................................................... 52 1. Fehlender oder opportunistischer Einsatz der Aktionärsrechte 53 2. Bisher fehlende Haftungsklage als besonderes Kontrollrecht .. 55 a. Bedeutung der Haftungsklage im deutschen Recht .............. 57 b. Änderungen durch das UMAG ............................................. 57 c. Praktikabilität der Haftungsklage nach dem UMAG ........... 58 d. Ergebnis ................................................................................. 60 8C. Ausschlusskosten ....................................................................................... 60 D. Gesamtgesellschaftliche Wohlfahrtssteigerung ........................................ 61 I. Anlegervertrauen ............................................................................. 62 II. Markt für Unternehmensübernahmen ............................................. 65 E. Ergebnis ...................................................................................................... 68 § 3 Ausschluss nach deutschem Recht ............................................................ 73 A. Gesellschaftsrechtliche Grundlagen und Ausschluss ................................ 73 B. Andere de lege lata bestehende Ausschlussmöglichkeiten ........................ 76 I. Einziehung gem. § 237 Abs. 1 AktG ............................................... 76 II. Eingliederung durch Mehrheitsbeschluss ........................................ 77 III. Formwechsel und Verschmelzung ................................................... 77 IV. Übertragende Aufl...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.