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Sprachwissenschaft für den Alltag

Ein Kompendium- 2., überarbeitete und erweiterte Auflage - Unter Mitarbeit von Alexander Gräbner

Hartmut Heuermann

Wir lieben unsere Sprache. Aber kennen wir diese scheinbar so selbstverständliche Sache, mit der wir täglich umgehen? Wissen wir, welch vielschichtiges Gebilde sie in Wirklichkeit darstellt? Ahnen wir die Mannigfaltigkeit und die Feinheiten, die sie offenbart, sobald man die Oberfläche verlässt und den Phänomenen auf den Grund geht. Was zum Beispiel ist ein Symbol, und wie unterscheidet es sich von einer Metapher? Was versteht man unter Ethnolekt und was ist seine Beziehung zum Idiolekt und Dialekt? Was hat es mit Pidgin auf sich? Sprachwissenschaft für den Alltag ist ein Kompendium, das sprachwissenschaftliches Wissen für den Hausgebrauch vermittelt. In dieser 2., überarbeiteten und erweiterten Auflage werden rund 160 Schlüsselbegriffe erläutert, die das Medium dem Nutzer näher bringen und der Welt der Sprache Profil verleihen. Eine praktische Handreichung für alle, die mit Sprache umgehen und ihre Kenntnisse verbessern möchten. Eine nützliche Lektüre zu einer Zeit, in der es um die deutsche Sprache offenkundig nicht zum Besten steht.
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Bibliografie Von gr. biblion = Buch + graphein = schreiben. Eine Bibliografie ist ein sys- tematisches, alphabetisch angelegtes Verzeichnis von Büchern, Artikeln, Ab- handlungen oder anderen Veröffentlichungen zu bestimmten Themenberei- chen. Inhaltlich können dies sein: Epochen, Autoren, Persönlichkeiten (For- scher, Künstler Politiker, Philosophen u. a.), wissenschaftliche und kulturelle Sachgebiete oder auch besondere Problembereiche in Geschichte und Gesell- schaft. Es gibt keine wichtigen oder für wichtig gehaltenen Gebiete, die (un- ter dem Aspekt: Was ist darüber geschrieben worden?) nicht zum Gegen- stand bibliografischer Arbeit gemacht werden können. Sie sind nützlich als orientierende und Arbeitszeit sparende Nachschlagewerke, die dem Benutzer angeben, wer was wann und wo veröffentlicht hat, damit er sich ein Bild über sein eigenes oder ein fremdes Arbeitsgebiet machen kann. Er kann feststellen: Welche (Vor-)Arbeit wurde schon geleistet? Und er kann entscheiden: Was sollte ich davon zur Kenntnis nehmen? In wissenschaftlichen Publikationen sind Bibliografien unverzichtbar; aber auch in seriösen Sachbüchern werden sie heute allgemein erwartet. Allerdings schwanken sie in Umfang und An- spruch beträchtlich: An einem Ende gibt es die aufwändigen und voluminö- sen Nationalbibliografien wie die Deutsche Nationalbibliografie (DNB), mitt- lerweile auch als elektronische Datenbank online verfügbar, am anderen Ende die meist relativ knappen und lückenhaften Bibliografien in studentischen Erstlingswerken. Als Synonym zu Bibliografie gibt es das deutsche Wort Li- teraturverzeichnis. Mit dem einen verbindet man gemeinhin aber einen höhe- ren Anspruch (d. h. differenziertere Systematik und größeren Umfang) als mit...

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