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inklings – Jahrbuch für Literatur und Ästhetik

Der andere Conan Doyle- Internationale Tagung am 20. und 21. Mai 2011 in Leipzig- The Other Conan Doyle- International Conference in Leipzig, May 20-21, 2011

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Edited By Dieter Petzold

«Inklings» nannte sich eine Gruppe von Schriftstellern und Geisteswissenschaftlern in Oxford, deren bekannteste Mitglieder J.R.R. Tolkien und C.S. Lewis waren. Die Inklings-Gesellschaft e.V. widmet sich dem Studium und der Verbreitung der Werke dieser und ihnen nahestehender Autoren sowie der Analyse des Phantastischen in Literatur, Film und Kunst allgemein. Ihre Jahrestagungen werden seit 1983 in Jahrbüchern dokumentiert. Dieser Band enthält die 9 Vorträge der Tagung «Der andere Conan Doyle», die im Mai 2011 in Leipzig weniger den Schöpfer der Sherlock-Holmes-Geschichten in den Blick nahm als den Autor von Science Fiction und phantastischer Literatur und den Verteidiger des britischen Empire, sowie 6 weitere Beiträge und zahlreiche Rezensionen.
«Inklings» was the name of a group of Oxford scholars and writers; its best-known members were J.R.R. Tolkien and C.S. Lewis. The German Inklings Gesellschaft is dedicated to the discussion and dissemination of the works of these authors and of writers commonly associated with them and to the study of the fantastic in literature, film and the arts in general. The proceedings of the annual Inklings conferences have been published in yearbooks since 1983. This volume contains the 9 papers presented at the 2011 conference in Leipzig, «The Other Conan Doyle», which concentrated on the author of science fiction and fantastic stories and the defender of the British Empire rather than on the creator of Sherlock Holmes. In addition, there are 6 general articles and numerous reviews.

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Besprechungen: Fantasy Fiction und verwandte Gattungen ZU FANTASY FICTION UND VERWANDTEN GATTUNGEN Neues von der Fantastikfront Zeitschrift fu¨r Fantastikforschung 1/2011. Hg. Daniel Illger, Jacek Rzeszotnik und Lars Schmeink im Auftrag der Gesellschaft fu¨r Fantastikforschung e.V. (GFF). Berlin: Lit-Verlag, 2011. 146 S., e 14,90. Fantastik hat Konjunktur: Wenn es noch eines Beweises fu¨r das Offensichtliche bedurft ha¨tte, die enorme Resonanz auf den von Mitgliedern der Universita¨t Hamburg ausgegangenen Aufruf zur Gru¨ndung einer “Gesellschaft fu¨r Fantastikforschung” (GFF) ha¨tte ihn geliefert, belegt sie doch, dass die nicht-mimetische Literatur endlich auch im deutschsprachigen akademischen Establishment angekommen ist. Gleichsam als Siegel ihrer akademischen Respek- tabilita¨t hat die im Oktober 2010 gegru¨ndete GFF nun auch eine eigene Zeitschrift etabliert, die fortan zweimal im Jahr erschei- nen soll und deren erste Nummer im Sommer 2011 herausgekom- men ist. “Die ZFF ist das erste deutschsprachige Periodikum, das gezielt der strikt-wissenschaftlichenAuseinandersetzungmit fantastischen Stoffen im deutschsprachigen Raum ein Forum bieten will”, schrei- ben die Herausgeber in ihrem Grußwort. “Sie ist interdisziplina¨r angelegt, versteht den Begriff “Fantastik” in seiner umfassenden Definition, und zielt somit auf wissenschaftliche Auseinanderset- zungen mit dem Fantastischen in sa¨mtlichen Genres, Modi und zeitlichen Perioden ab” (2). Diese Positionierung innerhalb des Spektrums a¨hnlicher Periodika ist zugleich weit und eng: weder auf einen einzelnen Autor konzentriert (wie Hither Shore, das Jahr- buch der Deutschen Tolkien Gesellschaft) noch auf eine Autoren- gruppe (wie das Inklings-Jahrbuch, das allerdings immer den Spa- gat zwischen denOxforder Inklings und...

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