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Künstler mit Assistenzbedarf

Eine Interaktionsstudie

Frederik Poppe

Künstler mit Assistenzbedarf erreichen mittlerweile durch Ausstellungen und Publikationen einen gewissen Bekanntheitsgrad und sind auch auf dem Kunstmarkt präsent. Assistenten schaffen dabei die notwendigen Rahmenbedingungen für kreative Prozesse und leisten einen erheblichen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit. In dieser Studie wurden Interaktionen zwischen bildenden Künstlern mit Assistenzbedarf und ihren unterstützenden Bezugspersonen untersucht. Mit Hilfe von videografischen Erhebungsinstrumenten und narrativen Interviews konnte im Stil der Grounded Theory ein umfassendes Bild der Aufgabenbandbreite und des komplexen Rollenverständnisses von Assistenten erstellt werden. Es werden konzeptuelle Ideen für eine Professionalisierung der Ausbildung von Assistenten und Künstlern entwickelt, um den in der Zusammenarbeit auftretenden Interessenskonflikten begegnen zu können.

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Vorwort und Danksagung

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„Wir sind ein Tummelplatz für interessante Außenseiter!”1 – so beschreibt ein Künstler, der seit einigen Jahren in einer kreativen Werkstatt arbeitet, den Arbeitsplatz von sich und seinen Kollegen. Die Faszination für „interessante Außenseiter“ und auch für die „Tummelplätze“ teile ich seit vielen Jahren mit anderen Künstlern und Wissenschaftlern oder generell Personen, die sich mit der in dieser Arbeit beschriebenen Form von Kunst und ihren Protagonisten beschäftigen. Auseinandersetzungen in diesem Bereich haben jedoch keine lange Tradition, die Autoren- und Publikationszahl ist noch immer über- schaubar. Mit dieser Arbeit möchte ich einen Beitrag zur Erweiterung leisten und den Fokus auf Assistenz und damit verbundene Interaktionen legen. Eine Arbeit wie diese bedarf der Unterstützung von zahlreichen Personen, bei denen ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte. Mein besonderer Dank gilt allen Studienteilnehmern, mit denen ich vor, während und nach Durchführung der Studie zahlreiche Kontakte hatte und habe. Mir wurden dadurch umfangreiche Einblicke in das Arbeitsfeld von Künstlern mit Assis- tenzbedarf gewährt. Auch vom umfangreichen Engagement von Assistenten und von ihrem oft über Jahre aufrecht erhaltenen Idealismus konnte ich mir ein Bild machen. Vielen Dank für die Bereitschaft, an der Studie teilzuneh- men! Wissenschaftlich betreut wurde die Arbeit von Herrn Prof. Dr. Karl-Ernst Ackermann und Frau Prof. Dr. Saskia Schuppener, die mir halfen, ein sehr wichtiges Netzwerk aufzubauen, stets ein Ohr für inhaltliche und methodi- sche Fragen und immer ermutigende Anregungen hatten, wenn in diesem...

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