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Psychologie im Leistungssport

Ein Ratgeber für die Praxis mit Beiträgen prominenter Athletinnen und Athleten- Unter Mitarbeit von Eva Petermann, Maike Söker und Jutta Padberg

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Martin K. W. Schweer

Die Bedeutung mentaler Fitness und psychischer Stabilität wird mittlerweile gerade auch für den Leistungssport angeregt diskutiert. Das Buch widmet sich praxisnah diesem Thema, es verdeutlicht die psychologischen Bedingungen mentaler Fitness und psychischer Stabilität und zeigt Möglichkeiten ihrer Optimierung auf. Angereichert wird der theoretische Input durch Interviews mit namhaften Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Disziplinen: Katrin Apel, Dieter Baumann, Petra Behle, Markus Beyer, Sabine Braun, Frank Busemann, Rudi Cerne, Eberhard Gienger, Michael Groß, Thomas Helmer, Patrik Kühnen, Lothar Leder, Jens Lehmann, Peter Sendel, Dieter Thoma und Mandy Wötzel.

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5 Die Bedeutung der Sportpsychologie in der öffentlichen Wahrnehmung – ein Blick in die Medien

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Nimmt man das Internet als sicherlich derzeit schnellstes und aktuellstes Medi- um, so findet man ohne größere Suche und relativ rasch verschiedenste Informa- tionen zum Bereich der Sportpsychologie – zum einen finden sich Seiten einzel- ner Sportpsychologen, die ihre Dienste anbieten, daneben aber auch immer mehr seriöse Berichte, die sich der sportpsychologischen Arbeit widmen; so etwa Ar- tikel des Spiegel-Online, der Zeit-Online, der Ärzte-Zeitung, des Informations- dienstes der Wissenschaft oder des FAZ-Net. Wird der Begriff Sportpsychologie in die Internetsuchmaschine Google ein- gegeben, dann erhält man ca. 90.000 Ergebnisse. Konkrete Treffer sind bspw. 1. de.wikipedia.org/wiki/Sportpsychologie 2. www.bisp-sportpsychologie.de 3. www.asp-sportpsychologie.de 4. www.uni-muenster.de/Sportpsychologie 5. www.netzwerk-sportpsychologie.de/ 6. www.olympiastuetzpunkt.de/38.html Gleichermaßen in der öffentlichen Wahrnehmung hat die sportpsychologische Beratung und Betreuung in den vergangenen Jahren einen deutlichen Zuwachs an Aufmerksamkeit erfahren. Als ein zentraler Wendepunkt lässt sich für 46 Deutschland sicherlich das Jahr 2004 mit dem erstmaligen Einsatz eines Sport- psychologen im Team der Fußballnationalmannschaft unter der Leitung ihres damaligen Coaches Jürgen Klinsmann ausmachen. Eine solche Entscheidung galt zu diesem Zeitpunkt sicherlich noch als eine kleine Sensation, und die Sportpsychologie insgesamt hat von der hohen Popularität des Fußballs als dem Volkssport Nummer 1 in Deutschland profitieren können. Nicht verwunderlich titelte die Bild-Zeitung seinerzeit in ihrem unnachahmlichen Stil: „Kahn zum Psycho-Doc?“ Mittlerweile finden wir dagegen ganz andere Headlines, so etwa in der Ärzte-Zeitung: „Starke Psyche macht Fußballer gefährlich.“ K17: WAS DIE PRESSE SCHREIBT Zum Einsatz von Hans-Dieter Hermann Die Berufung von Hans-Dieter Hermann zum psychologischen...

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