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Psychologie im Leistungssport

Ein Ratgeber für die Praxis mit Beiträgen prominenter Athletinnen und Athleten- Unter Mitarbeit von Eva Petermann, Maike Söker und Jutta Padberg

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Martin K. W. Schweer

Die Bedeutung mentaler Fitness und psychischer Stabilität wird mittlerweile gerade auch für den Leistungssport angeregt diskutiert. Das Buch widmet sich praxisnah diesem Thema, es verdeutlicht die psychologischen Bedingungen mentaler Fitness und psychischer Stabilität und zeigt Möglichkeiten ihrer Optimierung auf. Angereichert wird der theoretische Input durch Interviews mit namhaften Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Disziplinen: Katrin Apel, Dieter Baumann, Petra Behle, Markus Beyer, Sabine Braun, Frank Busemann, Rudi Cerne, Eberhard Gienger, Michael Groß, Thomas Helmer, Patrik Kühnen, Lothar Leder, Jens Lehmann, Peter Sendel, Dieter Thoma und Mandy Wötzel.

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7 Der Versuch eines Fazits

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7.1 Ansichten zu mentaler Fitness und der sportpsychologischen Intervention Verschiedene Sportlerpersönlichkeiten, unterschiedliche Sportarten, ganz indi- viduelle und höchst persönliche Erfahrungen und Sozialisationshintergründe mit Blick auf die mentale Fitness und die psychologische Arbeit im Sport wurden auf den vorangehenden Seiten dargestellt. Die in den Interviews mit den durch- weg sehr erfolgreichen Athleten geäußerten Ansichten und Einblicke verdeutli- chen dabei auf der einen Seite die unterschiedlichen Wertigkeiten, aber auch das differente Verständnis von psychischer Stabilität und mentaler Fitness im sport- lichen Setting und zur Optimierung der Leistungsentwicklung – insbesondere hinsichtlich der Frage der Erlernbarkeit bzw. der Möglichkeiten zur Aneignung förderlicher Denkmuster und Verhaltensstrategien. Während nun einige Athleten durchaus eine positive Einstellung zur menta- len Fitness vertreten und dementsprechend auch deren Bedeutung für den Sport herausstellen, stehen andere Athleten diesem Faktor eher skeptisch gegenüber resp. negieren diesen vehement – auch mit Blick auf die Frage der Einflussnah- me seitens der Umwelt, insbesondere durch einen externen Experten (Psycholo- gen). Es wird offenkundig, dass Athleten auf sehr unterschiedliche psychische, physische und / oder soziale Aspekte in der Trainingsvorbereitung bzw. im Wettkampf ihren Fokus legen. Allen gemein ist, dass Entspannung, Konzentra- tion und Visualisierung zu den Faktoren gehören, die zur Förderung der Leis- tungsentwicklung als sinnvoll erachtet werden. So vertritt Lothar Leder für sich und für seine Sportart (Triathlon) die Mei- nung, dass eine Betreuung (unabhängig davon, ob sie durch den Trainer oder 159 durch eine andere Bezugsperson wie bspw....

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