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Beiträge zur Sprechwissenschaft II

Die Behandlung gestörter S-Laute- Sprechkundliche Beiträge zur Therapie der Sigmatismen- Herausgegeben von Eva-Maria Krech- Mit einem Beitrag von Volkmar und Renate Clausnitzer

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Eva-Maria Krech

Der Band II der «Beiträge zur Sprechwissenschaft» enthält den Neudruck des Standardwerkes «Die Behandlung gestörter S-Laute» (1955). Nach einer Einführung in die Systematik der Sigmatismen wird über unterschiedliche Behandlungsformen informiert. Schwerpunkt bildet die Analyse von 169 Therapieverläufen, durchgeführt am Institut für Sprechkunde. Im Ergebnis wird der Sigmatismus als Sprachstörung identifiziert, die weitgehend mit der Gesamtpersönlichkeit verbunden ist. Ihre Behandlung kann daher keine bloße Oberflächenkorrektur sein, sondern muss den Patienten in seiner psychophysischen Ganzheit einbeziehen. Dafür entwickelt Hans Krech seine kombiniert-psychologische Übungstherapie, die hier erstmals beschrieben wird.

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Vorwort 7

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7Vorwort Band II der „Beiträge zur Sprechwissenschaft“ mit Schriften von Hans Krech widmet sich monothematisch dem Sigmatismus. Mit der Arbeit „Sprechkundliche Beiträge zur Therapie der Sigmatismen“ habili- tierte sich Hans Krech 1954. Die Druckfassung der Habilitationsschrift erschien 1955 unter dem Titel „Die Behandlung gestörter S-Laute“ im Carl Marhold Verlag Halle (Saale) in 1. Aufl age. Eine 2. Aufl age dieses Buches, herausgegeben und be- arbeitet von Eva-Maria Krech, kam 1969 im Verlag Volk und Gesundheit, Berlin, heraus. Die hier vorliegende Monografi e beruht auf der 1. Aufl age des Buches. In die 2. Aufl age waren zwar bis 1969 neu erschienene Veröffentlichungen und neue Erkenntnisse zur Sigmatismus-Therapie eingearbeitet worden, doch erfuhr diese Weiterführung des Buches keine Fortsetzung bis zur Gegenwart. Daher er- wies es sich als gerechtfertigt, für den Neudruck auf die 1. Aufl age zurückzugrei- fen – dies nicht zuletzt aus Gründen der Authentizität. Hans Krech, der erste habilitierte Sprechwissenschaftler an der Universität Hal- le, hat in seiner Habilitationsschrift am Beispiel der Sigmatismen die Grundzüge seiner Kombiniert-psychologischen Therapie erstmals beschrieben. In einer Rei- he späterer Veröffentlichungen baute er dieses neu entwickelte, ganzheitlich aus- gerichtete Therapiekonzept weiter aus – vgl. dazu ausführlich die „Beiträge zur Sprechwissenschaft I“ (Hallesche Schriften zur Sprechwissenschaft und Phonetik 36). Nach einer Einführung in die Systematik der Sigmatismen informiert der Au- tor über die Therapieformen seit Mitte des 19. Jahrhunderts, die er als passiv, aktiv und (in ersten Ansätzen) als um...

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