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Perspektiven der Jugendsprachforschung- Trends and Developments in Youth Language Research

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Christa Dürscheid and Jürgen Spitzmüller

Wie reden und wie schreiben Jugendliche? Wie situiert sich Jugendsprache im Kontext von Mehrsprachigkeit und Sprachenkontakt? Welchen Einfluss haben die neuen Kommunikationsformen auf den Sprachgebrauch und wie gestaltet sich der Diskurs über Jugendsprache in der Öffentlichkeit? In den drei Themenbereichen «Sprachgebrauch und Sprachkompetenz», «Sprachgebrauch und Identität» sowie «Jugendsprachen global und lokal» werden diese und andere Fragen diskutiert und neue Forschungsperspektiven aufgezeigt. Der Band dokumentiert aber nicht nur den aktuellen Stand der germanistischen Jugendsprachforschung, sondern gibt auch einen Einblick in die internationale Forschung zur Jugendsprache (in insgesamt 15 europäischen, amerikanischen und afrikanischen Ländern).
What are the features of young people’s written and spoken communication? How is youth language situated in the context of multilingualism and language contact? What influence does communication in the new media have on the language use? What are the characteristics of the public discourse about youth language? In the three categories «language use and linguistic skills», «language use and identity», and «youth languages as global and local phenomena» these and other questions are discussed and new research perspectives are revealed. Moreover, the book is not only a documentation of the current state of affairs of German youth language research, but it also gives an insight into international research into the language of young people (in 15 European, American, and African countries altogether).

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Vorwort

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»Perspektiven der Jugendsprachforschung« — der Titel des vorliegenden Buches nimmt Bezug auf eine gleichnamige Tagung, die im Februar 2005 in Boldern bei Zürich stattfand. Nach vorangehenden Fachkonferenzen in Leipzig (1992), Heidelberg (1997), Osnabrück (1998) und Wuppertal (2001) war die Zürcher Tagung die fünfte, bei der, wie es im Ankündigungstext hieß, »theoretische Überlegungen, neue empirische Befunde, aber auch Desiderata und Pläne für zukünftige Projekte« in das Zentrum der Diskussion rückten. In der Tat bot sich den etwa 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus insgesamt 15 Ländern ein weites Feld aktueller Forschung; gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass es noch zahlreiche ungelöste Fragen gibt, dass also, um ein Bild aus dem Tagungsbericht aufzunehmen, noch viele Löcher zu bohren sind.' Ziel des vorliegenden Buches ist es, die bei der Zürcher Tagung vorgestell- ten Überlegungen, Befunde und Desiderata in die Öffentlichkeit zu tragen und damit eine Fortsetzung der Diskussion anzuregen, die zunächst nur in kleinem Kreis stattfinden konnte. Zu diesem Zweck haben wir, die Organisatorinnen der Tagung, einzelne Referentinnen und Referenten gebeten, ihre Vorträge für eine Veröffentlichung zu überarbeiten. Entstanden ist dabei nicht nur eine Do- kumentation zum aktuellen Stand der germanistischen Jugendsprachforschung, das vorliegende Buch gibt auch einen Einblick in die internationale Forschung. Dieser Blick über den deutschsprachigen Raum hinaus ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir hoffen, auf diese Weise dazu beizutragen, dass die internationale Diskussion gefördert wird. Auch deshalb haben wir, wenngleich die deutschspra- chigen Beitr...

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