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Phänomenologie der natürlichen Lebenswelt

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Klaus Held Prof. em. Dr.

Die Untersuchung entwickelt hermeneutisch-phänomenologisch eine Antwort auf die Frage, wie die Lebenswelt als Natur erfahren wird. Sie zeigt, wie der Naturbegriff bei Kant, insbesondere in den mathematischen Grundsätzen der «Kritik der reinen Vernunft», verarmt und wie er sich schon bei Aristoteles verengt. Bei beiden eröffnet sich aber zugleich die Möglichkeit des Rückgangs zu einem ursprünglicheren Naturverständnis im frühgriechischen Denken von Anaximander und Heraklit. Diesen Rückgang realisiert eine Neuinterpretation der Kosmologie und Psychologie des Aristoteles im weiteren Verlauf der Arbeit. Das führt zu einer Phänomenologie der Erfahrung des «Elementaren», das wissenschaftsgeschichtlich in Gestalt der alten Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft in Erscheinung trat, aber eigentlich eine viel weitere Bedeutung hat, die in den sogenannten subjektlosen Sätzen zur Sprache kommt.

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INHALTSVERZEICHNIS

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Vorwort .............................................................................................. 11 Einführung ....................................................................................... 15 I. Teil: Natur bei Kant................................................................... 25 I. Kapitel: Die Technisierung der theoría ....................................... 25 II. Kapitel: Kants Grundsätze des reinen Verstandes ................. 41 III. Kapitel: Der erste Grundsatz.................................................... 59 IV. Kapitel: Der zweite Grundsatz................................................. 69 II. Teil: Natur bei Aristoteles...................................................... 83 I. Kapitel: Aristoteles und seine Vorgänger................................... 83 II. Kapitel: Ein Weg zum frühgriechischen Denken ................... 121 III. Kapitel: Die Elemente bei Aristoteles ..................................... 135 III. Teil: Elementare Lebenswelt ..............................................165 I. Kapitel: Das Elementare im frühgriechischen Denken ........... 165 II. Kapitel: Anaximander.................................................................. 187 III. Kapitel: Heraklit ......................................................................... 221 IV. Teil: Ausblicke .........................................................................261 Lebenswelt und Natur interkulturell .............................................. 261 Welt, Leere, Natur in der Tradition Japans ................................... 279 Physis und Geburt............................................................................. 305 Literaturverzeichnis ....................................................................... 323 Herkunftsnachweise ...................................................................... 331

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