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Der ADP-Prozessmonitor

Ein Instrument zum Prozessmanagement altersdifferenzierter Personalarbeit

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Michel E. Domsch and Christina Lindner

Der ADP-Prozessmonitor stellt ein ganzheitliches Lerninstrument für Unternehmen dar, die langfristigen Erfolg durch altersdifferenzierte und demographieorientierte Personalarbeit erzielen wollen. Die Ergebnisse einer umfangreichen Recherche aus Wissenschaft und Praxis zu den Erfolgsfaktoren demographieorientierter Personalarbeit verbinden sich im ADP-Prozessmonitor mit einer systematischen Herangehensweise an eine zielführende Evaluation. Praktiker können mit Hilfe dieses Instruments erfahren, welche Unternehmensbedingungen geschaffen werden sollten, um ältere Fachkräfte länger und engagiert im Unternehmen zu halten, um von deren Erfahrung optimal zu profitieren. Die Kernthemen dabei sind die Verdeutlichung von Zielsetzungen und Zielerreichung, die Handlungsfelder einer altersdifferenzierten Personalarbeit, die ADP-Befähiger (Promotoren) sowie die ADP-Lerneffekte. Der ADP-Prozessmonitor ist ein Instrument für alle Demographie-Interessierten, die ein flexibles Lerninstrument suchen, das die eigenen Zielsetzungen dabei in den Mittelpunkt stellt.

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2. Konzeptionelle Grundlagen

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2.1 Demographischer Wandel 2.1.1 Ursachen und Entwicklung „Der demografische Wandel ist kein Problem des Alterns, sondern mangelnder Res- sourcenpflege!“36 Der Sinneswandel vieler Unternehmen, sich jetzt und in Zukunft verstärkt um die älteren Mitarbeiter und deren Erfahrungen und Kenntnisse zu bemühen, wird durch das Voranschreiten des demographischen Wandels stark gefördert. Die Veränderungen, die mit dem Wandel der Altersstrukturen für Unternehmen ein- hergehen, sind nicht so negativ wie es häufig demonstriert wird. Schließlich stellt der Wandel eine unausweichliche Gegebenheit dar, der sich die Unterneh- men der heutigen Zeit stellen sollten. Eine Ursache der sich verändernden Altersstruktur in der Erwerbsbevölke- rung liegt im Geburtenrückgang der deutschen Bevölkerung. Diesem Rückgang liegt der Trend zugrunde, dass generell weniger Kinder geboren werden und das Alter der Mütter zum Zeitpunkt der Geburt in der Tendenz steigt. Die geborenen Mädchenjahrgänge werden im Vergleich zu den Müttergenerationen immer kleiner. Insbesondere nimmt die Geburtenhäufigkeit der Frauen unter 30 Jahren ab. Im Jahr 2008 waren die deutschen Frauen (in den alten Ländern) bei der Ge- burt bereits 30,4 Jahre alt. Neben der generell sinkenden Bevölkerung besteht der zweite wichtige Einflussfaktor auf die Altersstruktur in der positiven Ent- wicklung der gestiegenen Lebenserwartung. Männer erreichen somit durch- schnittlich ein Alter von ca. 80 Jahren und Frauen ein Alter von ca. 84 Jahren. Mit Hilfe der immer besseren Hygieneverhältnisse und der besseren medizini- schen Versorgung ist die Lebenserwartung kontinuierlich bis heute...

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