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Der ADP-Prozessmonitor

Ein Instrument zum Prozessmanagement altersdifferenzierter Personalarbeit

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Michel E. Domsch and Christina Lindner

Der ADP-Prozessmonitor stellt ein ganzheitliches Lerninstrument für Unternehmen dar, die langfristigen Erfolg durch altersdifferenzierte und demographieorientierte Personalarbeit erzielen wollen. Die Ergebnisse einer umfangreichen Recherche aus Wissenschaft und Praxis zu den Erfolgsfaktoren demographieorientierter Personalarbeit verbinden sich im ADP-Prozessmonitor mit einer systematischen Herangehensweise an eine zielführende Evaluation. Praktiker können mit Hilfe dieses Instruments erfahren, welche Unternehmensbedingungen geschaffen werden sollten, um ältere Fachkräfte länger und engagiert im Unternehmen zu halten, um von deren Erfahrung optimal zu profitieren. Die Kernthemen dabei sind die Verdeutlichung von Zielsetzungen und Zielerreichung, die Handlungsfelder einer altersdifferenzierten Personalarbeit, die ADP-Befähiger (Promotoren) sowie die ADP-Lerneffekte. Der ADP-Prozessmonitor ist ein Instrument für alle Demographie-Interessierten, die ein flexibles Lerninstrument suchen, das die eigenen Zielsetzungen dabei in den Mittelpunkt stellt.

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3. Der ADP-Prozessmonitor

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3.1 Struktur des ADP-Grundmodells Im Folgenden wird der ADP-Prozessmonitor in seinen einzelnen Bestandteilen und mit Empfehlungen zur Anwendung vorgestellt. Zu Beginn dieses Abschnitts werden einige grundlegende Angaben zur Struktur, Philosophie, Aufbau und Ablauf des Prozessmonitors vorgenommen. Anschließend erfolgt die Darlegung der einzelnen ADP-Bausteine anhand der für den Monitor ausgewählten Krite- rien sowie Beispiele zur ADP-Prozessbewertung. Im Abschlussteil zu den Aus- führungen des ADP-Prozessmonitors liefert die zusammenfassende Prozessbe- wertung einen Überblick über konkrete Auswertungsmöglichkeiten. 3.1.1 Dreidimensionalität Das Grundmodell des ADP-Prozessmonitors besteht in Anlehnung an das EFQM-Modell aus „Befähiger“-Kriterien, „Ergebnis“-Kriterien und einem pro- zessualen Konzept des organisationalen Lernens. Die „Befähiger“-Kriterien des EFQM-Modells spiegeln sich in den Bausteinen der Handlungsfelder (H) eines altersdifferenzierten Personalmanagements sowie in den Promotoren (P), die ein solches Personalmanagement aktiv fördern und unterstützen, wider. Die „Ergeb- nis“-Kriterien finden sich in der Zielebene des ADP-Prozessmonitors wieder. Diese besteht einerseits aus den Instrumenten zur Erfassung der Zielvereinba- rung (Z1) und andererseits aus den Instrumenten zur Erfassung der Zielerrei- chung (Z2). Diese Zielebene umschließt die aus dem EFQM-Modell bekannten „Befähiger“-Kriterien der Handlungsfelder und Promotoren, sodass über alle Bereiche konkrete Zielsetzungen und ein Controlling dieser Zielsetzungen ge- macht werden kann. Schließlich findet sich der Bereich „Lernen, Kreativität und Innovation“ aus dem EFQM-Modell in dem Baustein zur Initiierung von Lern- und Innovationsprozessen (L) wieder. In der Abbildung des ADP-Grundmodells (s. Abb. 8) wird durch die Pfeile noch einmal verdeutlicht, dass sich diese Lern- effekte und...

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