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Der Mensch und seine Sprachen

Festschrift für Professor Franciszek Grucza- Unter Mitarbeit von Ewa Bartoszewicz, Monika Płużyczka und Justyna Zając

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Edited By Magdalena Olpinska-Szkielko, Sambor Grucza, Zofia Berdychowska and Jerzy Zmudzki

Diese Festschrift ist Ausdruck der Anerkennung für das monumentale Werk und die allseitige Leistung von Professor Dr. Franciszek Grucza. Der hervorragende Wissenschaftler, Linguist von Weltformat, Lehrmeister für Generationen von polnischen Germanisten und Linguisten, unvergleichlicher Organisator und Integrator der polnischen Germanistik, Begründer der Angewandten Linguistik und Translatorik in Polen, spiritus movens von zahlreichen wissenschaftlichen Initiativen, Mittler zwischen Deutschland und Polen und einer der größten Germanisten Polens, erfreut sich in diesem Jahr seines 75. Geburtstages. Dieser Anlass vereinigte viele namhafte Wissenschaftler aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Forschungsrichtungen, um Professor Grucza mit ihren Beiträgen zu ehren.

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Bewegungsinstanzen im 16. Jahrhundert. Laura Auteri

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Bewegungsinstanzen im 16. Jahrhundert Laura Auteri (Palermo) Jede Auseinandersetzung mit der Fremde und mit dem Fremden, wie prinzipiell jede Instanz zum Begreifen einer Alterität dürfte zur Bereicherung des empfinsam- en Betrachtenden beitragen. Dies ist auch der ideale Ausgangspunkt jedes Fremd- philologen – also auch des Auslandsgermanisten und so des Jubilars –, der sich mit Literatur, Sprache und Kultur eines fremden Landes beschäftigt, denn er bewegt sich ständig vom Bekannten zum Unbekannten. Zwar ist er stets dem Risiko ausge- setzt, von der eigenen Kultur so maßgebend beeinflusst zu sein, dass die Ergebnisse durch die dominante Ausgangsposition beeinträchtigt werden, doch jede langfristi- ge Konfrontation mit einer anderen Welt dürfte lehren, dass keine starre Position am Ende auszuhalten ist, dass alles sich ständig bewegt, dass alles, um Goethe zu zitieren, „wird“. Bewegung soll hier also gepriesen werden, um den Jubilar zu würdigen, und zwar nicht nur geistige, sondern auch körperliche Bereitschaft zur Bewegung – wie eben diejenige des Fremdphilologen, der oft im „anderen” Land präsent ist. Doch Bewegung ist selbstverständlich keine ausschließlich positive Größe. Preist man die Bewegung, dann sollten auch ihre dunklen Seiten zugleich mitbedacht sein. Um Sinn, Funktion und Risiken einer regen geistigen und körperlichen Bewe- gungsbereitschaft auch nur skizzenhaft in diesen wenigen Seiten herauszupointie- ren, habe ich einen kulturhistorischen Ansatz gewählt, der durch die Distanz zu der untersuchten Epoche den Überblick zur Problematik erleichtert. Wir wenden uns also dem 16. Jahrhundert zu, einer Zeit des Umbruchs, als...

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