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Der Mensch und seine Sprachen

Festschrift für Professor Franciszek Grucza- Unter Mitarbeit von Ewa Bartoszewicz, Monika Płużyczka und Justyna Zając

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Edited By Magdalena Olpinska-Szkielko, Sambor Grucza, Zofia Berdychowska and Jerzy Zmudzki

Diese Festschrift ist Ausdruck der Anerkennung für das monumentale Werk und die allseitige Leistung von Professor Dr. Franciszek Grucza. Der hervorragende Wissenschaftler, Linguist von Weltformat, Lehrmeister für Generationen von polnischen Germanisten und Linguisten, unvergleichlicher Organisator und Integrator der polnischen Germanistik, Begründer der Angewandten Linguistik und Translatorik in Polen, spiritus movens von zahlreichen wissenschaftlichen Initiativen, Mittler zwischen Deutschland und Polen und einer der größten Germanisten Polens, erfreut sich in diesem Jahr seines 75. Geburtstages. Dieser Anlass vereinigte viele namhafte Wissenschaftler aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Forschungsrichtungen, um Professor Grucza mit ihren Beiträgen zu ehren.

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Interkulturelle Tabu-Kommunikation. Mit Anmerkungen zur aktuellen Medien-Debatteüber das Burka-Verbot. Ernest W. B. Hess-Lüttich

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314 Marianne Hepp mündliche; eine Tatsache, die wiederum mit der Alphabetisierung in verschiedenen Fremdsprachen zusammenhängt. Anzustreben speziell für die italienische Germanistik wäre fürs erste ein neues Referat-Muster (oder Textsorten-Modell), das die Tradition und den Kenntnisstand der Studierenden berücksichtigt – denkbar wäre beispielsweise eine Mischform aus (schriftlicher) Seminararbeit und (mündlichem) Referat. Diese Form sollte aber nur als Moment des Übergangs eingesetzt werden, die zu einer “Idealform” des Refe- rierens hinführen könnte: in möglichst freiem Vortrag, der von den Zuhörenden auch ohne allzu umfangreiche schriftliche Abstützung verstanden werden würde und von dem sie tatsächlich wissenschaftlichen Nutzen ziehen könnten. Die Tatsa- che, dass das Referat ein wichtiges Pendant zur monologisch gestalteten Vorlesung darstellt, kann wohl nicht bestritten werden. Und die Studierenden bestätigen sehr oft, dass sie damit viel mehr lernen, als mit einem durchgehend dozentenzentrierten universitären Unterricht. Eine neue Version der Textart Referat könnte somit aus dem Kontakt zwischen unterschiedlichen Traditionen und kulturspezifischen Gegebenheiten der wissen- schaftssprachlichen Kommunikation im internationalen akademischen Bereich ent- stehen. Damit einhergehen würde eine konkrete Umsetzung der interkulturellen Anforderung, kulturelle Unterschiede immer weniger als zu überwindende Hinder- nisse und immer mehr als Quellen der gegenseitigen Bereicherung anzusehen. Literaturverzeichnis Ehlich, Konrad (2003): Universitäre Textarten, universitäre Struktur. In: Ehlich, Konrad/ Steets, Angelika (Hg.): Wissenschaftlich schreiben – lehren und lernen. Berlin; New York, 13-28. Eroms, Hans-Werner (2008): Stil und Stilistik. Eine Einführung. Berlin. Fandrych, Christian (2006): Bildhaftigkeit und Formelhaftigkeit in der...

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