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Der Mensch und seine Sprachen

Festschrift für Professor Franciszek Grucza- Unter Mitarbeit von Ewa Bartoszewicz, Monika Płużyczka und Justyna Zając

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Edited By Magdalena Olpinska-Szkielko, Sambor Grucza, Zofia Berdychowska and Jerzy Zmudzki

Diese Festschrift ist Ausdruck der Anerkennung für das monumentale Werk und die allseitige Leistung von Professor Dr. Franciszek Grucza. Der hervorragende Wissenschaftler, Linguist von Weltformat, Lehrmeister für Generationen von polnischen Germanisten und Linguisten, unvergleichlicher Organisator und Integrator der polnischen Germanistik, Begründer der Angewandten Linguistik und Translatorik in Polen, spiritus movens von zahlreichen wissenschaftlichen Initiativen, Mittler zwischen Deutschland und Polen und einer der größten Germanisten Polens, erfreut sich in diesem Jahr seines 75. Geburtstages. Dieser Anlass vereinigte viele namhafte Wissenschaftler aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Forschungsrichtungen, um Professor Grucza mit ihren Beiträgen zu ehren.

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Konventionalität massenmedialer Horoskoptexte im Norwegischen, Deutschen und Polnischen. Czeslawa Schatte

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Konventionalität massenmedialer Horoskoptexte im Norwegischen, Deutschen und Polnischen Czes�awa Schatte (Pozna�) 1. „Da im Grunde genommen alle Kulturerzeugnisse (Kulturäußerungen) kommuni- kative Funktionen erfüllen, darf sich die A(ngewandte) L(inguistik) keinesfalls bloß auf die linguistisch abgegrenzte(n) Sprache bzw. Sprachen beschränken, son- dern muß ihren Blickwinkel so erweitern, daß er von Anfang an alle Bereiche der kommunikativ relevanten menschlichen Kultur erfaßt.“ (Grucza 2000: 22; Hervor- hebungen im Original – CS). Diesem Gedanken folgend scheint es legitim zu sein, einer linguistischen Ana- lyse auch Textsorten zu unterziehen, die auf den ersten Blick ein Lächeln hervorru- fen, denn rein soziokulturell gesehen spielen Horoskope als Textsorte keine große Rolle im Leben einer Gesellschaft. Dennoch gibt es kaum einen Titel der sog. Re- genbogenpresse, darunter auch der Jugendpresse in ihrer gedruckten wie elektroni- schen Form, ohne die Rubrik „Horoskop“, und auch die Zahl der separaten Inter- netseiten mit Horoskopen ist nicht minder groß. Horoskope werden gelesen, wenn auch mit Belustigung und Schmunzeln, wie es sich für einen Unterhaltungsteil ge- hört, in dem sie in der Presse ihren Platz finden. Trotz ihrer geringen „gesellschaft- lichen Relevanz“ (Furthmann 2006: 19) kann ihre Analyse aus mehreren Gründen lohnend sein. Presse- und Internethoroskope ergeben wegen ihrer relativen Kürze eine gute Illustration massenmedialer Gebrauchstexte, denn sie werden zwar „für ein Massenpublikum getextet, sollen aber auch jeden einzelnen Leser persönlich ansprechen“ (Furthmann 2006: 20). Dazu werden benötigt: eine überschaubare fe- ste Struktur, gefragte, „gängige...

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