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Der Mensch und seine Sprachen

Festschrift für Professor Franciszek Grucza- Unter Mitarbeit von Ewa Bartoszewicz, Monika Płużyczka und Justyna Zając

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Magdalena Olpinska-Szkielko, Sambor Grucza, Zofia Berdychowska and Jerzy Zmudzki

Diese Festschrift ist Ausdruck der Anerkennung für das monumentale Werk und die allseitige Leistung von Professor Dr. Franciszek Grucza. Der hervorragende Wissenschaftler, Linguist von Weltformat, Lehrmeister für Generationen von polnischen Germanisten und Linguisten, unvergleichlicher Organisator und Integrator der polnischen Germanistik, Begründer der Angewandten Linguistik und Translatorik in Polen, spiritus movens von zahlreichen wissenschaftlichen Initiativen, Mittler zwischen Deutschland und Polen und einer der größten Germanisten Polens, erfreut sich in diesem Jahr seines 75. Geburtstages. Dieser Anlass vereinigte viele namhafte Wissenschaftler aus der ganzen Welt und aus unterschiedlichen Forschungsrichtungen, um Professor Grucza mit ihren Beiträgen zu ehren.

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Aspektualität, Aspekt und Tempus. Hans-Jörg Schwenk

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Aspektualität, Aspekt und Tempus Hans-Jörg Schwenk (Lublin) Die nachstehenden Ausführungen sind darauf ausgerichtet, die immer wieder aufs Neue in der Linguistik geführten, nicht enden wollenden Debatten um Formen und die von ihnen transportierten Inhalte ganz allgemein aufzugreifen, auszuweiten und auf einen ganz bestimmten Bereich auszudehnen. Konkret wird die Absicht ver- folgt, Überlegungen darüber anzustellen, wie es um das Verhältnis zwischen grammatischen Kategorien einerseits und ihren formal-morphologischen Realisie- rungen andererseits bestellt ist, und dabei einen Versuch zu unternehmen, der dar- auf abzielt, Aspektualität in Augenschein zu nehmen, gegenüber Temporalität ab- zugrenzen und auf ihre Umsetzbarkeit durch Aspekte und Tempora in verschiede- nen Sprachen hin zu untersuchen und zu überprüfen, wobei sich das Hauptaugen- merk aufs Deutsche und Polnische richtet, was indes nicht so zu verstehen ist, als erfolge eine Beschränkung auf diese Sprachen allein. Vielmehr wird danach ge- trachtet, gewissermaßen über den Tellerrand hinauszuschauen, d.h. über diesen eng gesteckten Rahmen hinauszugehen und, um Vergleiche auf breiterer Basis ziehen zu können, auch andere Sprachen einzubeziehen, wobei vor allem aufs Englische als weitere germanische Sprache eingegangen wird, aber auch die romanischen Sprachen nicht zu kurz kommen und hintan stehen, sondern beispielhaft vertreten durchs Französische, Italienische und Spanische ins Blickfeld gerückt werden. Des Weiteren wird der Anspruch erhoben, auch auf terminologisches Terrain vorzu- dringen und dort Akzente zu setzen, indem der Frage nachgegangen wird, zum ei- nen welcher Sphäre die einzelnen Bezeichnungen für Aspekte und Tempora ent-...

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