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Gottesreich und antike Arbeitswelten

Sozialgeschichtliche Auslegung neutestamentlicher Gleichnisse

Sigrid Lampe-Densky

Seit sich sozialgeschichtliche Bibelauslegung in den 1970er Jahren herausgebildet hat, liegt ihr Erkenntnisinteresse und ihre spezifische Leistung in der Verortung der Texte in der antiken Lebens- und Arbeitswelt mit ihrer Lebens- und Leiderfahrung, ihren Ängsten und Hoffnungen. In den Spuren von Elisabeth Schüssler Fiorenza und Luise Schottroff differenziert die Autorin diese Methode aus, bezieht sie auf eine Auswahl neutestamentlicher Gleichnistexte und stellt die Fruchtbarkeit des methodischen Ansatzes unter Beweis. Die Autorin sieht sich drei Diskursen verpflichtet: der befreiungstheologischen und feministischen Hermeneutik sowie einer Theologie nach Auschwitz, die im Dialog mit dem Judentum Gestalt annehmen soll. Die untersuchten Gleichnisse decken ein breites Spektrum antiker Arbeitsverhältnisse ab. Eine Fülle von sozialgeschichtlich relevantem Quellenmaterial wird ausgewertet und verarbeitet, und es wird die religionspädagogische Bedeutung sozialgeschichtlicher Auslegung herausgearbeitet. Das Werk enthält ein über 100-seitiges Verzeichnis antiker wie zeitgenössischer Quellen und Literatur, das den derzeit wohl breitesten Fundus zum Themenbereich darstellt.

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Vorwort

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Viele Menschen haben Anteil daran, dass diese Arbeit geschrieben werden konnte. Ihnen danke ich, auch wenn ich sie nicht alle namentlich nennen kann. Meiner Lehre- rin Prof. Luise Schottroff, Kassel bin ich dankbar dafür, dass sie meine Begeisterung für die biblische Tradition in Bahnen gelenkt hat, die mir immer wieder neue Perspek- tiven eröffneten. Bei ihr habe ich „sozialgeschichtlich laufen gelernt“. Besonderer Dank gebührt meinen beiden Gutachtern an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. Prof. Ursula Rudnick war mir eine humorvolle, partnerschaftliche und sehr zielorientierte Betreuerin. Immer wenn ich im Chaos versank oder drohte, auf den Flü- geln von Ideen davon zu fliegen, holte sie mich in die Realität zurück. Mit ihr ging es immer wieder „down to earth“. Dafür sei ihr herzlich gedankt. Prof. Friedrich Johann- sen danke ich für zahlreiche Anregungen und die unkomplizierte, ermutigende und konstruktive Zusammenarbeit. Aus den Steinen, die im Wege lagen, baute er stets tragfähige Brücken. Der Dekan der philosophischen Fakultät der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität, Prof. Harry Noormann, gab ebenfalls wichtige Hinweise für mein Dissertationsprojekt, ihm danke ich für die Gespräche, die mich immer wieder heraus forderten. Auch Prof. Hermann Spieckermann, Göttingen und Prof. Johann Baptist Metz, Münster haben mit mir über wichtige Fragen in Bezug auf mein Projekt disku- tiert, ich danke ihnen für die Impulse aus anderen theologischen Fachbereichen. Meiner Mutter Sophie Lampe bin ich dankbar dafür, dass sie den...

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