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Freispruch in Nürnberg

Der Weg zum freisprechenden Urteil des Internationalen Militärtribunals von Nürnberg im Fall Hans Fritzsche

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Beatrice Schäfers

Das von den Siegermächten nach dem zweiten Weltkrieg errichtete Internationale Militärtribunal von Nürnberg hat 3 der insgesamt 22 angeklagten, sogenannten deutschen Hauptkriegsverbrecher von ihrer Schuld gänzlich freigesprochen. Diese Arbeit widmet sich der Untersuchung eines dieser drei Freisprüche, und zwar desjenigen des wichtigsten deutschen Rundfunkkommentators des Zweiten Weltkrieges, Hans Fritzsche. Was waren die Hintergründe und Motive für diesen Freispruch? War er das Ergebnis einer erfolgreichen Verteidigungsstrategie? Auf der Suche nach Antworten wird der Hauptkriegsverbrecherprozess sowohl in verfahrens- als auch in materiell-rechtlicher Hinsicht einer Analyse unterzogen. Insbesondere die viel umstrittene und bislang wissenschaftlich wenig beachtete Verschwörungsanklage und ihre richterliche Beurteilung erfährt dabei eine intensive Begutachtung. Die wesentlichen Forschungsgrundlagen der Arbeit sind die amtlichen Protokolle des Nürnberger Prozesses in deutscher Fassung sowie die Mitschriften über die in London von den Alliierten geführten Verhandlungen und die in diesem Zusammenhang erstellten vorbereitenden Gesetzentwürfe.

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1. Quellen Der Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militär- gerichtshof, 42 Bände, Nürnberg 1947–49. (zit.: IMT, Bd. XY) Nazi Conspiracy and Aggression, Volume I –, Office of United States Chief of Counsel For Prosecution of Axis Criminality, Washington 1946. (zit.: Nazi Conspiracy and Aggression) Trials of war criminals before the Nuernberg Military Tribunals under control council law no. 10, Band 3, Washington 1951 und Band 4, Washington 1997. Report of Robert H. Jackson United States Representative To The International Conference on Military Trials, Washington, 1949. (zit.: International Conference) Report of Robert H. Jackson to the President, June 7, 1945, abrufbar unter: The Avalon Project at Yale Law School, http://avalon.law.yale.edu/imt/imt_jack01. asp, Stand: August 2010. (zit.: Jackson-Report) Erklärung von St. James vom 12. Juni 1941, abrufbar unter: The Avalon Pro- ject at Yale Law School, http://avalon.law.yale.edu/imt/imtjames.asp, Stand: August 2010. Moskauer Erklärung vom 1. November 1943, abrufbar unter: The Avalon Project at Yale Law School, http://avalon.law.yale.edu/wwii/moscow.asp, Stand: August 2010. Das „Hoßbach-Protokoll“ vom 10. November 1937, abrufbar unter: The Avalon Project at Yale Law School, http://avalon.law.yale.edu/imt/hossbach.asp, Stand: August 2010. Krulewich v. United States, 336 U. S. 440 (1949), abrufbar unter: http://supreme. justia.com/us/336/440/case.html, Stand: August 2010. Pinkerton v. United States, 328 U. S. 640 (1946), abrufbar unter: http://supreme. justia.com/us/328/640/case.html, Stand: August 2010. 200 2. Sekundärliteratur Ahlbrecht, Heiko Geschichte der völkerrechtlichen Strafgerichtsbar- keit im 20. Jahrhundert, Baden-Baden 1999. Ambos, Kai Der Allgemeine Teil des Völkerstrafrechts, Berlin 2002. (zit...

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