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Weshalb die Personengesellschaft keine Gesamthand ist

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Alexander Brodyagin

In dieser Arbeit geht der Verfasser der Frage nach, ob es angesichts der gesellschaftsrechtlichen Entwicklung der letzten mehr als 100 Jahre noch immer vertretbar ist, an dem Dualismus der gesellschaftsrechtlichen Verbände und der Unterscheidung zwischen den herkömmlichen juristischen Personen und rechtsfähigen Personengesellschaften festzuhalten. Er geht vertiefend auf die Entwicklung der Theorien der juristischen Person und der Gesamthand ein. Die bisher für und gegen die Beibehaltung der Unterscheidung vorgebrachten Argumente werden dabei in aller Ausführlichkeit kritisch analysiert. Der Verfasser kommt zu dem Ergebnis, dass alle rechtsfähigen gesellschaftsrechtlichen Verbände entgegen der bisherigen Annahme zu juristischen Personen zu erklären sind.

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Inhaltsverzeichnis

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Literaturverzeichnis ..........................................................................................9 1 Einleitung .....................................................................................................25 2 Die juristische Person .................................................................................29 2.1 Die geschichtliche Entwicklung ..........................................................30 2.2 Der Begriff der juristischen Person .....................................................32 2.3 Die Fiktionstheorie ................................................................................33 2.3.1 Die missverstandene Lehre Savignys.............................................34 2.3.2 Die Lehre Savignys und andere Fiktionstheorien .......................37 2.4 Die Theorie der realen Verbandspersönlichkeit ...............................39 2.5 Die juristische Person im 20. Jahrhundert..........................................42 3 Die Gesamthand..........................................................................................45 3.1 Der Begriff und die Geschichte der Gesamthand .............................46 3.2 Die Gesamthand und der historische Gesetzgeber ..........................48 3.3 Die traditionelle Gesamthandslehre ...................................................50 3.3.1 Das Gesamthandsvermögen als Sondervermögen der Gesellschafter ..............................................................................................51 3.3.2 Die fehlende Rechtsfähigkeit der Gesamthand ...........................57 3.3.3 Die Kritik der traditionellen Gesamthandslehre .........................59 3.4 Die Lehre von der Rechtssubjektivität der Gesamthand.................62 3.4.1 Die deutschrechtliche Gesamthandslehre ....................................62 3.4.2 Die Gruppenlehre von Werner Flume ............................................64 3.4.3 Die Anerkennung der Gruppenlehre im modernen Schrifttum ....................................................................................................68 3.4.4 Die Kritik der Gruppenlehre ..........................................................71 3.5 Die Entwicklung der Gesetzgebung ...................................................76 3.6 Die Reaktion des Bundesgerichtshofs ................................................79 3.7 Die Grundbuchfähigkeit der Gesellschaft bürgerlichen Rechts .....83 3.8 Fazit zum Umfang der Rechtsfähigkeit der Personengesellschaft.86 4 Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der rechtsfähigen Personengesellschaft und der juristischen Person .............89 4.1 Die Rechtsfähigkeit als das wesentliche Unterscheidungs– kriterium zwischen der Personengesellschaft und der juristischen Person..............................................................................................................90 4.1.1 Die bisher herrschende Meinung...................................................90 4.1.2 Abweichende Auffassungen ..........................................................92 4.1.3 Stellungnahme..................................................................................96 8 4.2 Der Gesetzeswortlaut als ein weiteres Unterscheidungs– kriterium zwischen der rechtsfähigen Personengesellschaft und der juristischen Person .......................................................................102 4.2.1 Die bisher herrschende Meinung.................................................102 4.2.2 Abweichende Auffassungen ........................................................103 4.2.3 Stellungnahme................................................................................103 4.3 Die unterschiedliche Haftungsverfassung als ein weiteres...

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