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Vita Simplicii

Einsiedlerleben und Antoniusverehrung bei Grimmelshausen

Lars Kaminski

Eremitenfiguren sind im Werk Grimmelshausens von zentraler Bedeutung. So wird Simplicius nicht nur durch die Lehren eines Klausners nachhaltig geprägt, seine Autobiographie endet auch in kontemplativer Einsamkeit. Diese Studie ist eine umfassende Analyse des Mönchslebens Simplicii, das in der Continuatio und im Springinsfeld geschildert wird. Dabei stehen die Fragen im Mittelpunkt, nach welchen Vorbildern der «Monachus» gestaltet ist und wie Grimmelshausen das Eremitendasein für den Leser plastisch werden lässt. Als ein Grundthema tritt Grimmelshausens Auseinandersetzung mit Antonius Eremita hervor. Es zeigt sich, dass der Einfluss des Antoniuskultes auf die Romane Grimmelshausens ebenso berücksichtigt werden muss wie die Vita Antonii, will man das Eremitenleben Simplicii verstehen.

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VIII. Literaturverzeichnis 309

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309 VIII. Literaturverzeichnis 1. Abkürzungen C Courasche Cont Continuatio II. Cont II. Continuatio EC Ewig-währender Calender Gal Galgen-Männlin GT Gauckel-Tasche PL Proximus und Lympida RP Rathstübel Plutonis RS Ratio Status SP Satyrischer Pilgram (I. und II. Teil) Spr Springinsfeld ST Simplicissimus Teutsch TM Teutscher Michel VN I Vogel-Nest, I. Teil VN II Vogel-Nest, II. Teil VW Verkehrte Welt Alle Belegstellen finden sich im Haupttext durch das Sigle mit Seitenangabe in runden Klammern nachgewiesen. Die Zitate aus dem Werk Grimmelshausens sind den von Tarot, Bender und Sieveke herausgegebenen Gesammelten Werken in Einzelausgaben entnommen. Der Ewig-währende Calender wird mit der übli- chen Angabe der Materie und der Seitenzahl nach der Edition von Klaus Haber- kamm zitiert. Die Belegstellen aus der II. Continuatio folgen der von Hans Hein- rich Borcherdt besorgten Ausgabe. Alle Zitate aus der von Hans Volz herausge- gebenen Lutherbibel Die gantze Heilige Schrifft Deudsch 1545 sind durch den Vermerk „Luther“ kenntlich gemacht. Die Anmerkungen notieren Literaturhin- weise, die im Verzeichnis der Quellen und Sekundärliteratur ausführlich genannt werden, mit Kurztiteln. Die Textwiedergabe behält die Schreibweisen der Quel- len bei. Es wird zwischen I und J unterschieden und v bleibt erhalten. Das Zei- chen für etcetera wird zu etc. Das supra-skribierte e ist stets als Umlaut in mo- derner Form wiedergegeben (ä, ö, ü). Abbreviaturen sind nicht erhalten. Die fol- genden oft zitierten Quellen werden nur mit dem lateinischen Titel genannt: 310 Apophthegmata Patrum Weisung der Väter Legenda Aurea Jacobus de Voragine: Die Legenda Aurea...

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