Show Less

Das Verhältnis von Familiengericht und Jugendamt

Kooperation zum Wohle des Kindes?

Series:

Anja Sommer

Obwohl die Zusammenarbeit zwischen Familiengericht und Jugendamt auf eine sehr lange Tradition zurückblickt, kommt es bis heute immer wieder zu Fehlabstimmungen und Konflikten, die nicht selten zu Kindeswohlgefährdungen führen. Ausgerechnet im hochsensiblen Bereich des Kindschaftsrechts überlässt der Gesetzgeber den oftmals schwierigen Abstimmungsbedarf zwischen Familien- und Sozialrecht, zwischen Familiengericht und Jugendamt nur allzu gern der Praxis und entzieht sich einer abschließenden, adäquaten und durchdachten Regelung. Immer wieder wird hier deutlich, dass sowohl der Rechtssuchende als auch die professionellen Akteure kaum in der Lage sind, dieses Dilemma zu bewältigen. Die Arbeit trägt zur Klärung der Problematik bei und arbeitet heraus, ob und wie diese Institutionen in kindschaftsrechtlichen Verfahren den Schutz von Kindern und Jugendlichen gewährleisten und umsetzen. Die Verfasserin legt dar, dass de lege lata eine Lücke im Kindesschutz klafft und zeigt Möglichkeiten auf, welche Schritte de lege ferenda nötig sind, um diese Lücke zu schließen. Die Untersuchung richtet sich insofern an alle dem Kindesschutz verpflichteten Institutionen und Personen, die bereit und fähig sind, dieses schwierige Thema ohne Scheuklappen anzugehen.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Vorwort

Extract

Die nachfolgende Untersuchung lag dem Fachbereich Rechtswissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main im Sommersemester 2011 als Dissertation vor. Schrifttum und Rechtsprechung sind bis Mai 2011, teilweise auch darüber hinaus berücksichtigt. Besonders danken möchte ich Herrn Prof. Dr. Ludwig Salgo, ohne den dieses Buch nicht entstanden wäre. Er war es, der die Anregung für die vorliegende Untersuchung gab, mich durch die Mühen einer solchen Arbeit geführt, mich jederzeit unterstützt und der in etlichen Gesprächen immer wieder neue Anre- gungen und Impulse gesetzt hat. Mein Dank gilt auch Frau Prof. Dr. Marina Wellenhofer für die zügige Erstel- lung des Zweitgutachtens und ihre Bemühungen dafür, dass meine Arbeit in die- ser Schriftenreihe – Studien zum deutschen und internationalen Familien- und Erbrecht – aufgenommen wurde. Frau Prof. Dr. Gisela Zenz, Herrn Prof. Dr. Ludwig Salgo und Frau Prof. Dr. Marina Wellenhofer danke ich zudem für die wirklich angenehme und anregen- de Atmosphäre während der Disputation. Schließlich danke ich meinen Eltern und meiner Familie für ihre nie endende, geduldige Unterstützung. Danke Barbara, für die Mühen des Korrekturlesens. Danke Izet, für den bedingungslosen Rückhalt, den du mir gibst. Frankfurt am Main, im November 2011 Anja Sommer

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.