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Management – Die drei Dimensionen unternehmerischer Aufmerksamkeit

Identität – Synergie – Entwicklung

Klaus Moll

Das Buch stellt ein neuartiges ganzheitliches Managementkonzept vor. Alles unternehmerische Handeln wird als Einwirken auf die insgesamt drei großen Teilaspekte des Titels verstanden. Jeder dieser Teilaspekte, hier Dimensionen genannt, verdient die geschulte aktive Aufmerksamkeit des Managements. Da diese drei Dimensionen untereinander jedoch ein Spannungsfeld bilden, müssen die Entscheidungen und Aktionen in die einzelnen Richtungen aufeinander abgestimmt werden. Man muss sich nur die Fehler ansehen, die in der Praxis mit Überbetonungen der einen oder anderen Dimension begangen werden, um daraus nützliche Anregungen zu erhalten. Gutes Management ist nicht nur Aufbau und Erhaltung der Identität, Optimierung einer leistungsorientierten Synergie und Vorwärtsschreiten in Wachstum und Entwicklung, sondern auch die richtige Positionierung des Unternehmens in dem dargestellten dreidimensionalen Raum. Das Buch wendet sich an Wissenschaftler und Praktiker, die sich mit Führungsaufgaben von Unternehmen und anderen Organisationen befassen.

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2. IDENTITÄT

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21 2 . IDENTITÄT Die Identität ist die erste Dimension, die hier interessiert, schon deswegen, weil sie im Zusammenhang mit Managementfragen bisher zuwenig Aufmerksamkeit erhalten hat und ihr Verstehen wesentlich für das Gesamtverstehen der unter- nehmerischen Problematik ist. Identität ist etwas anderes als die Summe der Tei- le. Oft entwickelt sie sich aus einer Idee, die dann im Laufe der Gesamtexistenz eines Unternehmens einen Entwicklungsprozess durchläuft und sich dabei je nach Umständen konkretisiert, differenziert und verstärkt. Sie ist nicht chirurgisch zu erfassen, obwohl der seinerzeit bekannte Arzt Rudolf Virchow einmal ironisch gesagt hat, er habe die Seele (wohl hier „das innere Sein“) beim Sezieren nicht entdecken können. Die Identität ist auch nicht durch Zerlegung eines Ganzen in seine Einzelteile zu erfahren, obwohl Cäsar diesen Versuch macht indem er - wie manche Marketingspezialisten - seine Beschrei- bung Galliens mit der Segmentierung beginnt: „Gallien als „Ganzes“ besteht aus drei Teilen. Für Eroberer kann es genügen, die Identität des zu Erobernden zu- nächst nicht zu kennen, obwohl – wie manche Unternehmenszusammenschlüsse zeigen, auch dies problematisch ist. Wenn man selbst aber, wie später Caesar, an der Spitze eines Ganzen wie zum Beispiel Roms steht, dann ist es wichtig die eigene Identität zu kennen, sie zu pflegen, zu erhalten und zu entwickeln. Ein ganz wesentlicher Aspekt dieses Prozesses ist es, dass er ins Bewusstsein gehoben wird. Dazu beizutragen ist der Zweck dieses ersten Kapitels. # +,)+"34 53 Die...

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