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Der Schriftsteller als Geschichtsschreiber und Ethnograph

Eine kulturwissenschaftliche Studie zu Uwe Timms "Morenga</I>

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Christine Ott

Aus kulturwissenschaftlicher Perspektive wird an Morenga von Uwe Timm untersucht, wie der Autor auf das kulturelle Wissen über Kolonialvergangenheit sowie Selbst- und Fremdbilder einzuwirken versucht. Die Studie arbeitet in einer umfassenden Kontextanalyse heraus, wie Timm in der Fiktion Historie umschreibt und die Leserschaft zu einer kritischen Sicht auf die deutsche Kolonialvergangenheit anleitet. Fast nebenbei wird dabei in Morenga die Gattung des historischen Romans erneuert. Weiterhin geht die Studie der Frage nach, welche Funktion Konzeptionen von Alterität und Identität im kolonialen Herrschaftsdiskurs einnehmen. Timm nimmt hier, wie gezeigt wird, postkoloniale Theoreme vorweg und verhandelt in der Figur Gottschalk Möglichkeiten und Grenzen des Fremdverstehens.

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Inhaltsverzeichnis

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1 Einleitung ......................................................................................................... 9 2 Fiktion = umschreibende Geschichte. Eine Kontext-Analyse ....................... 17 2.1 Erzählen im hybriden Genre Morenga ............................................... 17 2.2 Morenga auf dem Seziertisch: Präparation der Einzeltextreferenzen .... 32 3 Das Subjekt zwischen ‚Eigenem‘ und ‚Fremdem‘ ........................................ 55 3.1 Die Herabsetzung der ‚Fremde‘ .......................................................... 55 3.2 Techniken und Effekte des Widerstands ............................................. 61 3.3 Möglichkeiten und Grenzen des Fremdverstehens am Beispiel Gott- schalks ............................................................................................. 67 4 Schluss ............................................................................................................ 81 Literaturverzeichnis ............................................................................................. 87

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