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Germany’s Creative Sector and its Impact on Employment Growth

A Theoretical and Empirical Approach to the Fuzzy Concept of Creativity: Richard Florida’s Arguments Reconsidered

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Jan Wedemeier

The creative sector is considered to impact on employment and creative sector’s employment growth. Using a fixed effects model with time-lags, evidence is found that the creative sector fosters the growth rate of employment in German regions. Large shares of creative professionals lead to an increase in employment, but also reduce the growth rate of the creative sector. However, the growth rates are unequally distributed between the regions. Initially large shares of creative professionals further push the regional concentration of those professions in highly agglomerated regions. Driving forces for the concentration are specific characteristics, i.e. knowledge spillovers and cultural amenities. Moreover, for the evolution of the creative sector current policy strategies for the promotion of creative cities are presented.

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Seit Richard Florida (2002) wird die Bedeutung der “kreativen Klasse” fu¨r die Ent- wicklung von Volkswirtschaften und Regionen diskutiert. Dabei stellt sich die Frage, ob und inwieweit die Fo¨rderung von Kunst und Kultur einen positiven Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung einer Region hat. Die hohe Relevanz dieser wirtschafts- politischen Debatte – aus der sich auch die umfangreiche Initiative zur Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ergeben hat – steht in einem krassen Wiederspruch zur bisherigen theoretischen und empirischen Fundierung des Konzepts der kreativen Klasse. Diese Lu¨cke wird – zumindest in wichtigen Teilen – durch die Dissertation von Herrn Jan Wedemeier gefu¨llt. Er untersucht zum einen, wie sich die kreative Klasse auf das Bescha¨fti- gungswachstum insgesamt auswirkt, zum anderen in welchem Zusammenhang die Bescha¨f- tigung in der kreativen Klasse auf das weitere Wachstum der “Kreativen” selbst (im Sinne eines selbstversta¨rkenden Prozesses) steht. Regionale Basis sind dabei zuna¨chst eine (abs- trakte) Volkswirtschaft insgesamt, sodann aber die konkreten 74 Raum-ordnungsregionen in Deutschland im Zeitraum 1977 bis 2004. Fu¨r die empirische Untersuchung werden Variablen wie “kreativ Bescha¨ftigte”, “kreativer Sektor” und “kreative Klasse” sowie hochqualifizierte Bescha¨ftigte eingefu¨hrt und statis- tisch abgegrenzt, und in der Literatur oft diffuse Variablen wie lokale “Annehmlichkeiten” werden zu “Bohemiens” operationalisiert. So kann der Einfluss dieser fu¨r die “Kreativen” wichtigen Dimension von “Annehmlichkeiten” gescha¨tzt werden. Das Gleiche gilt fu¨r den Einfluss der Diversita¨t, der bereits bei Florida das Potenzial der regionalen Lerneffekte indiziert. Die...

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