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Gesetzgebung und Verwaltung im Dalbergstaat 1802-1810

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Jasmin Sonntag

Die Arbeit befasst sich mit der Gesetzgebung und Verwaltung im Dalbergstaat in den Jahren 1802 bis 1810. In Zusammenfassung der verstreuten Ausführungen zu den Leistungen des Namensgebers, des letzten Reichserzkanzlers Karl Theodor von Dalberg, gewährt die Autorin einen Überblick über die entsprechenden Strukturen in den einzelnen Bestandteilen des Staates. Der Schwerpunkt der Ausführungen liegt dabei auf dem Fürstentum Regensburg. Ausgehend von Dalbergs Persönlichkeit sowie den Rahmenbedingungen und Ursachen, die zur Gründung des Dalbergstaates führten, leitet die Autorin zu dem eigentlichen Staatsgebilde, seinen Bestandteilen und Institutionen über und beleuchtet ausführlich deren Aufgaben und Entwicklungen. Abgerundet wird die Arbeit mit dem Untergang des Dalbergstaates und einem kurzen Ausblick auf die Zukunft seiner Teilstaaten im Königreich Bayern bzw. im Großherzogtum Frankfurt.

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Anhang II: Organisationspatent vom 20. November 1803

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∗ „Von Kurfürstlichen Landeskommissariats wegen: Seine Kurfürstl. Gnaden, unser gnädigster Kurfürst und Herr ! haben unterm 20. d. diejenigen höchsten Verfügungen, durch welche die in dem gnädigsten Edikte vom 18. Jul. d. J. festgesetzte neue Einrichtung der Stellen und des Ge- schäftsganges herbeygeführet werden soll, gnädigst zu erlassen geruhet. Indem höchstdieselben den bisherigen Stellen für die binnen Jahresfrist ge- leisteten, treuen und eifrigen Dienste Ihre höchste Zufriedenheit bezeigen, äus- sern Höchstsie das gnädigste Vertrauen, daß dieselben Gesinnungen und patrio- tische Thätigkeit auch in der neuen Ordnung der Dinge rühmlichst wirksam bleiben, und eben so anhaltend und folgsam dazu beytragen werden, den nothwendigen Uebergang von einer Form zur andern möglichst zu erleichtern, die zwekmäßige Entwickelung der neu angeordneten Verhältnisse zu befördern, und nach und nach jene Vervollkommnung herbeyzuführen, welche der wich- tigste Gegenstand der landesväterlichen Sorgfalt Sr. Kurfürstl. Gnaden ist. In Ansehung der Besoldungen behält einstweilen nicht nur jeder Neuange- stellte, sondern auch bey seiner bisherigen Thätigkeit Belassene bis zur Festset- zung des Finanz-Etats, so wie ohnehin der in Ruhestand Versetzte für die Zu- kunft den jetzigen fixen Gehalt. Se. Kurfürstl. Gnaden hätten gewünscht, von allen verdienten und fähigen Personen, welche sich unter der großen Zahl der hier übernommenen Bedienste- ten befinden, bey den neuen Anstellungen Gebrauch machen zu können; da je- doch dieses nicht möglich war, so finden...

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