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Perspektive Pensionopolis!

Anfragen an eine alternde Gesellschaft am Beispiel der Europastadt Görlitz/Zgorzelec in der Euroregion Neiße

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Edited By Erika Steinert and Norbert Zillich

Vergleichende Analysen zur demografischen Alterung und Situation alter Menschen, innovative Praxisprojekte zur Versorgung älterer Bürgerinnen und Bürger sowie politische Artikulationen aus polnischer, tschechischer und deutscher Sicht zusammenzuführen, war Anliegen einer Fachtagung, durchgeführt vom Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Zittau/Görlitz, dem Hochschul-Institut für Transformation, Wohnen und soziale Raumordnung (TRAWOS) sowie dem Verein für grenzüberschreitende soziale Arbeit (GÜSA e.V.). Die Tagungsbeiträge sind überwiegend in diesem Band zusammengestellt. Gemeinsam ist ihnen eine ressourcenorientierte Sicht auf ältere Menschen. Deutlich wird dabei, dass der demografische Wandel eine produktive Kraft für Innovationen, ein Motor regionalwirtschaftlicher Entwicklung – «Pensionopolis» eine Chance für die Entwicklung der Europastadt Görlitz/Zgorzelec sein kann.

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Vorwort 5

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Vorwort Eine Hochschule in einem Dreiländereck, dem deutsch-polnisch-tschechischen zumal, verfehlt ihren Auftrag, wenn sie den Kontakt zu den Nachbarn nicht pflegt. Bereits vor dem EU-Beitritt Polens und Tschechiens im Jahre 2004 ko- operierte die Hochschule Zittau/Görlitz (FH) mit den Hochschulen der Eurore- gion Neiße. Mit dem EU-Beitritt sind die Kontakte noch selbstverständlicher geworden. Der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Zittau/Görlitz (FH) hat sich früh mit einem Projekt grenzüberschreitender Sozialer Arbeit (GÜSA), das mittlerweile zu einem Verein geworden ist, in der trinationalen Vernetzung so- zialer Dienste hervorgetan. Vor diesem Hintergrund ist die Fokussierung eines alle drei Länder betreffenden Themas wie dem der demografischen Alterung in einer Fachtagung nur folgerichtig. Als Träger dieser Tagung fungierten der Fachbereich Sozialwesen, das Hoch- schul-Institut für Transformation, Wohnen und soziale Raumentwicklung (TRAWOS) sowie der Verein für grenzüberschreitende soziale Arbeit (GÜSA e.V.). Diese Verbindung kommt nicht von ungefähr. Der Fachbereich Sozialwe- sen will sich im Bereich der Lehre durch die Einführung eines Master- Studienganges Soziale Gerontologie profilieren, TRAWOS beabsichtigt neben anderem, anwendungsbezogene gerontologische Forschungsprojekte einzuwer- ben und GÜSA e.V. will die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Trägern Sozialer Arbeit auch in der Altenhilfe fördern.' Wir freuen uns, als Schirmherrin der Tagung die Ministerin für Soziales des Freistaates Sachsen, Frau Helma Grosz, gewonnen zu haben. Ihr Ministerium hat darüber hinaus großzügig die Übersetzungen der Beiträge für diesen Ta- gungsband gefördert. Dafür sprechen wir...

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