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Theodor Echtermeyer (1805-1844)

Biographie und Quellenteil mit unveröffentlichten Texten

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Martin Hundt

Diese Biografie ist der erste Versuch, Leben und Wirken des fast vergessenen führenden Junghegelianers Theodor Echtermeyer zu rekonstruieren. Obgleich infolge seines frühen Todes viele entscheidende Quellen nicht überliefert sind, gelingt es dem Autor, ein schlüssiges Bild von Echtermeyers Persönlichkeit zu entwerfen, seine Rolle als Initiator und Mitherausgeber der «Hallischen Jahrbücher» zu zeigen und seine bedeutende konzeptionelle Leistung anzudeuten. Ein Anhang von Texten, darunter drei Erstveröffentlichungen, unterstützt dieses Anliegen.

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Zum Geleit. Martin Hundt zum 80. Geburtstag

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Zum Geleit Martin Hundt zum 80. Geburtstag Zum achtzigsten Geburtstag eines in seinen Forschungsgebieten einschlägig be- kannten Autors zu seiner jüngsten Veröffentlichung ein Geleitwort vorwegzu- schicken, wirkt irgendwie wie das aristhophanische ‚Eulen nach Athen tragen’. Aber wir Alten sollten nicht so selbstbezüglich sein, und müssten – überzeugte mich Martin Hundt – an den wissenschaftlichen Nachwuchs denken, dem ‚die Alten’ eben nicht mehr so geläufig sind. Und das war eines unserer zielgeben- den Motive bei der Gründung der Forschungen zum Junghegelianismus, näm- lich Brücken zwischen den Forschergenerationen zu schlagen versuchen. Martin Hundt wurde 1932 in Wurzen/Sachsen geboren. Er hatte an der Uni- versität Leipzig Publizistik und Zeitungswissenschaft studiert und bis 1962 als Journalist praktisch gearbeitet. Seit 1963 war er als Historiker und Herausgeber in Berlin tätig. So gab er beispielsweise aus seinem ersten großen Arbeitsgebiet die dreibändige Ausgabe Der Bund der Kommunisten. Dokumente und Materia- lien mit heraus, der dann 1993 seine über 800 Druckseiten füllende historische Zusammenfassung Geschichte des Bundes der Kommunisten 1836-1852 in eige- ner alleiniger Verantwortung folgte.1 In der Zwischenzeit hatte Martin Hundt dann auf seinem zweiten großen Arbeitsbereich an der historisch-kritischen Marx-Engels-Gesamtausgabe, MEGA2, verantwortlich mitgewirkt und hier bei mehreren Bänden die redaktionelle Herausgabe besorgt. Dass dieses Mammut- projekt auch nach 1989 noch weiter bearbeitet und erscheinen konnte, ist nicht zuletzt auch seinem diplomatischen Geschick um den wirklichen historisch- kritischen Charakter in den Verhandlungen mit den neuen Herausgebern zu ver- danken. Wie aber kommt...

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