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Fit für Arbeitsvermittlung, Beratung und Integration

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Edited By Franz Egle and Hermann Genz

Mit der im Jahr 2011 für die gemeinsamen Einrichtungen von Arbeitsagenturen und Kommunen/Landkreise neu geschaffenen Organisationsform der Jobcenter und der verbindlichen Erhöhung der Zahl der optierenden Kommunen steigt die Eigenständigkeit, aber auch die Eigenverantwortung der SGB II-Träger. Resultat dieser Reform ist, dass längst überfällige Qualifizierungsprozesse der Mitarbeiter mit einer systematischen Aus- und Fortbildung in Angriff genommen werden müssen, um den Bedarf an qualitativ hochwertiger Fallmanagementtätigkeit und Vermittlungsarbeit decken zu können. Bisher jedoch fehlen geregelte Zugangsvoraussetzung oder verbindliche Aus- und Fortbildungen in Deutschland. In diesem Buch haben zahlreiche Experten aus Theorie und Praxis ihre Kenntnisse zusammengetragen und bieten wissenschaftliche sowie praxisbasierte Grundlagen zu den Themenfeldern Beratungskompetenz, systematisches Integrationsmanagement, Entwicklung von Problemlösungsfähigkeiten und der Steuerung von Integrationsprozessen.
Das Lehrbuch und auch in besonderer Form der FIBAA-zertifizierte Weiterbildungsstudiengang «Integrationsmanagement im System Arbeit» an der Hochschule der Wirtschaft für Management leisten einen wirkungsvollen Beitrag, diese qualifikatorische Lücke bei der Beratungs-, Integrations- und Steuerungskompetenz im System Arbeit zu schließen.

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Michael Stops: Einführung in Methoden der empirischen Arbeitsmarktforschung

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Einführung in Methoden der empirischen Arbeitsmarktforschung Michael Stops 1. Überblick 1.1 Vorbemerkung Empirische Forschung (griech. empireia: Erfahrung, Erfahrungswissen) ist eine wissenschaftliche Methodik, welche Aussagen über die Realität durch Beobach- tung und Messung gewinnt. Dabei werden Methoden eingesetzt, die die Beobachtung eines Phäno- mens, aber auch die die Untersuchung von Zusammenhängen ermöglichen. Empirische Arbeitsmarktforschung ist die Untersuchung von Phänomenen und Zusammenhängen auf dem Arbeitsmarkt mit Hilfe geeigneter empirischer Methoden. Beispiel: Mögliche Fragen und Antworten der empirischen Arbeitsmarktfor- schung:  Wie erfolgreich sind Ich-AG und Überbrückungsgeld? Caliendo, Marco/Künn, Steffen/Wießner, Frank (2009): Ich-AG und Über- brückungsgeld: Erfolgsgeschichte mit zu frühem Ende. (IAB-Kurzbericht, 03/2009), Nürnberg, 12 S.  Wie wirken Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf Hilfebedürftige im SGB II? Koch, Susanne/Kupka, Peter/Steinke, Joß (2009): Aktivierung, Erwerbstätig- keit und Teilhabe. Vier Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende. Bielefeld: Bertelsmann (IAB-Bibliothek, 315). S. 131–170  Typisierung des deutschen Arbeitsmarktes. Dauth, Wolfgang/Hirschenauer, Franziska/Rüb, Felix (2008): Neue Typisie- rung regionaler Arbeitsmärkte: Damit Äpfel nicht mit Birnen verglichen wer- den. (IAB-Kurzbericht, 15/2008), Nürnberg, 8 S.  Erfüllt das SGB II das Ziel der raschen Beendigung der Armutslage bestimmter Gruppen von Hilfebedürftigen? Achatz, Juliane/Dornette, Johanna/Popp, Sandra/Promberger, Markus/Rauch, Angela/Schels, Brigitte/Wenzel, Ulrich/Wenzig, Claudia/Wübbeke, Christina (2009): Lebenszusammenhänge erwerbsfähiger Hilfebedürftiger im Kontext der Grundsicherungsreform. In: J. Möller/U. Walwei (Hrsg.), Handbuch Ar- beitsmarkt 2009, (IAB-Bibliothek, 314), Bielefeld: Bertelsmann, S. 203–235. 78 Michael Stops Die Perspektive der empirischen Arbeitsmarktforschung ist eine andere als...

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