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Fit für Arbeitsvermittlung, Beratung und Integration

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Edited By Franz Egle and Hermann Genz

Mit der im Jahr 2011 für die gemeinsamen Einrichtungen von Arbeitsagenturen und Kommunen/Landkreise neu geschaffenen Organisationsform der Jobcenter und der verbindlichen Erhöhung der Zahl der optierenden Kommunen steigt die Eigenständigkeit, aber auch die Eigenverantwortung der SGB II-Träger. Resultat dieser Reform ist, dass längst überfällige Qualifizierungsprozesse der Mitarbeiter mit einer systematischen Aus- und Fortbildung in Angriff genommen werden müssen, um den Bedarf an qualitativ hochwertiger Fallmanagementtätigkeit und Vermittlungsarbeit decken zu können. Bisher jedoch fehlen geregelte Zugangsvoraussetzung oder verbindliche Aus- und Fortbildungen in Deutschland. In diesem Buch haben zahlreiche Experten aus Theorie und Praxis ihre Kenntnisse zusammengetragen und bieten wissenschaftliche sowie praxisbasierte Grundlagen zu den Themenfeldern Beratungskompetenz, systematisches Integrationsmanagement, Entwicklung von Problemlösungsfähigkeiten und der Steuerung von Integrationsprozessen.
Das Lehrbuch und auch in besonderer Form der FIBAA-zertifizierte Weiterbildungsstudiengang «Integrationsmanagement im System Arbeit» an der Hochschule der Wirtschaft für Management leisten einen wirkungsvollen Beitrag, diese qualifikatorische Lücke bei der Beratungs-, Integrations- und Steuerungskompetenz im System Arbeit zu schließen.

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Peter Guggemos: Neue Arbeits- und Beschäftigungsformen

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134 Michael Stops Statistik der Bundesagentur für Arbeit (2009): Betriebsgrößenklassen (Zahl der Betriebe und ihrer sozialversicherungspflichtig Beschäftigten). Online verfügbar unter http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/detail/b.html, zuletzt geprüft am 25. April 2009. Stops, Michael (2008): Berufe als Informationsgrundlage für die Personalvermittlung? In: Egle, Franz/Nagy, Michael (Hrsg.): Arbeitsmarktintegration. Profiling – Arbeitsvermitt- lung – Fallmanagement. 2. Aufl. Wiesbaden: Gabler . Neue Arbeits- und Beschäftigungsformen Peter Guggemos 1. Anlage des Seminars Das Seminar gliederte sich in acht durchschnittlich etwa 75 Minuten lange Se- quenzen und erstreckte sich über zwei Tage. Eingangs wurden die Hauptthe- men des Seminars erläutert. Hierauf folgte eine kurze Vorstellungsrunde mit Abfrage der inhaltlichen Erwartungen der Teilnehmer/innen an das Seminar. Die Themenwünsche wurden auf Karteikarten festgehalten, und bis zum Ende des Seminars immer wieder aufgegriffen. Während einige Seminarteile stärker Informationen vermittelnden Charakter hatten, ging es in anderen um deren Übertragung in den persönlichen Lebens- und Arbeitskontext der Teilnehmen- den – allesamt Beschäftigte der Arbeitsverwaltung aus dem SGB II-Kontext. In didaktischer Hinsicht bewährte sich ein Verfahren, bei dem die Teilneh- menden immer wieder gefragt wurden, ob sie als nächstes lieber mehr Eigen- arbeit oder mehr Vortragsimpulse mit Diskussion haben wollten, wobei sich im Regelfall eine Mischung aus beidem als erwünscht zeigte. Den Umfang der Themenbehandlung bestimmten die Teilnehmenden. Vertiefungsmöglichkeiten boten die zu jedem Modul ausgeteilten Foliensätze und Literaturhinweise. 2. Das Teilthema des globalen Wirtschaftszusammenhangs Das erste Modul sollte den Blick weiten auf die Chancen und Risiken weltweiter Wirtschaftsverflechtungen, mutmaßliche GewinnerInnen...

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