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Fit für Arbeitsvermittlung, Beratung und Integration

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Edited By Franz Egle and Hermann Genz

Mit der im Jahr 2011 für die gemeinsamen Einrichtungen von Arbeitsagenturen und Kommunen/Landkreise neu geschaffenen Organisationsform der Jobcenter und der verbindlichen Erhöhung der Zahl der optierenden Kommunen steigt die Eigenständigkeit, aber auch die Eigenverantwortung der SGB II-Träger. Resultat dieser Reform ist, dass längst überfällige Qualifizierungsprozesse der Mitarbeiter mit einer systematischen Aus- und Fortbildung in Angriff genommen werden müssen, um den Bedarf an qualitativ hochwertiger Fallmanagementtätigkeit und Vermittlungsarbeit decken zu können. Bisher jedoch fehlen geregelte Zugangsvoraussetzung oder verbindliche Aus- und Fortbildungen in Deutschland. In diesem Buch haben zahlreiche Experten aus Theorie und Praxis ihre Kenntnisse zusammengetragen und bieten wissenschaftliche sowie praxisbasierte Grundlagen zu den Themenfeldern Beratungskompetenz, systematisches Integrationsmanagement, Entwicklung von Problemlösungsfähigkeiten und der Steuerung von Integrationsprozessen.
Das Lehrbuch und auch in besonderer Form der FIBAA-zertifizierte Weiterbildungsstudiengang «Integrationsmanagement im System Arbeit» an der Hochschule der Wirtschaft für Management leisten einen wirkungsvollen Beitrag, diese qualifikatorische Lücke bei der Beratungs-, Integrations- und Steuerungskompetenz im System Arbeit zu schließen.

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Simone Fröhlich: Einführung in die Berufskunde

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300 Christian Scheller  Informationen zu Praktika,  Vorstellung von Berufsbildern und Entwicklung von Wirtschaftszweigen,  Informationen für Gründungswillige,  Berufliche Weiterbildungsangebote,  Tipps für den Berufseinstieg und -alltag,  Diskussionsforen zum Thema Arbeit und Berufseinstieg. Literatur Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Hrsg.): Leitfaden Social Media. Berlin 2010 Egle, F./Scheller, C.: Hilfsmittel aus Theorie und Vermittlungspraxis: Weblinks für Beratungs- und Vermittlungsfachkräfte am Arbeitsmarkt; HVFI, Mannheim 2008 Link: www.heinrich-vetter-forschungsinstitut.de/weblinks Egle, F./Bens, W.: Talentmarketing – Strategien für Jobsearch, Selbstvermarktung und Fall- management. 2., aktualisierte Auflage, Gabler-Verlag, Wiesbaden 2004 Hofert, S.: Stellensuche und Bewerbung im Internet. Humboldt Verlag, 2009 Jarvis, J: Was würde Google tun? Wie man von den Erfolgsstrategien des Internet-Giganten profitiert. Heyne Verlag, 2009 www.suchfiebel.de Scheller, C.: „Internetseitengestaltung für Einsteiger“; Skript zur gleichnamigen Veranstal- tung an der FH der Bundesagentur; Mannheim 2001–2004 Einführung in die Berufskunde Simone Fröhlich 1. Begriffsbestimmungen und Bedeutung Der Begriff der Berufskunde verfügt trotz seiner inhaltlich enormen gesell- schaftlichen Bedeutung nicht über eine einheitliche und eindeutige Definition. Hauptsächlich wird er in der Arbeitsverwaltung, den Industrie- und Han- delskammern sowie den Berufsverbänden, aber auch hier nicht in einheitli- chem Sinne verwendet. Innerhalb der Bundesagentur für Arbeit lässt sich diese Definition finden: Berufskunde ist die Summe aller Aktivitäten der Gewinnung (Sammlung, Erhebung), Auswertung, Systematisierung, Strukturierung und Weitergabe von Informationen zu Qualifizierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten sowie de- ren Umsetzung und Darstellung in Medien und Arbeitsmitteln für unterschied- liche Adressatengruppen. Dazu gehören insbesondere berufs-, arbeits-, bil-...

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