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Wege zur Restschuldbefreiung nach dem Insolvency Act 1986

Mit Bezügen zum deutschen Recht und unter Berücksichtigung anerkennungsrechtlicher Probleme nach der EuInsVO

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Christoph Renger

Seit längerer Zeit stehen die englischen Regelungen zur Insolvenz natürlicher Personen im Blickpunkt der deutschen medialen und Fachöffentlichkeit. Während in der InsO hohe Hürden vor der Restschuldbefreiung errichtet sind, scheint es im englischen Recht einen wesentlich einfacheren Weg zu einer insolvenzrechtlichen Schuldenbefreiung zu geben. Ein Rechtsvergleich der deutschen und der englischen Regelungen bietet sich dabei deshalb an, weil sich die deutsche Insolvenzordnung seit ihrem Inkrafttreten im stetigen Wandel befindet und aus dem englischen Recht wertvolle Lehren gezogen werden können. Dabei sind insbesondere die kurze discharge period sowie das Fehlen von Versagungsgründen beachtenswert. Brisant ist, aufgrund des bestehenden «Insolvenztourismusses», auch die Frage nach der innerdeutschen Anerkennung einer in England erlangten discharge. Von Interesse ist hier insbesondere die Verhinderung von Rechtsmissbrauch.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde im April 2011 beim Prüfungsamt eingereicht und mit Beginn des Wintersemesters 2011 von der Juristischen Fakultät der Georg- August-Universität Göttingen als Dissertation angenommen. Rechtsprechung und Literatur haben daher bis mindestens April 2011 Berücksichtigung ge- funden. Betreut wurde die Arbeit von meinem verehrten Doktorvater Herrn Prof. Dr. Martin Ahrens. Für die stets umfassende Betreuung und Erstbegutachtung bin ich ihm zu großem Dank verpflichtet. Er war jederzeit für Fragen oder Dis- kussionen offen und prägte mit seinen Anregungen die Arbeit zurückhaltend, aber entscheidend. Neben dieser fachlichen Betreuung wird mir auch stets der menschliche Umgang am Lehrstuhl in Erinnerung bleiben. Auch dafür danke ich ihm sowie den übrigen Lehrstuhlmitarbeitern und Lehrstuhlmitarbeiterinnen herzlich. Herrn Prof. Dr. Gerald Spindler danke ich für die schnelle Erstellung des Zweitgutachtens. Mein Dank gilt daneben allen, die mich bei der Erstellung und der an- schließenden Korrektur des Manuskriptes unterstützt haben. Sie alle haben dazu beigetragen, dass meine Promotionszeit zu einem unvergesslichen Abschnitt in meinem Leben wurde. Eine abschließende namentliche Nennung kann hier leider nicht erfolgen. Stellvertretend sei jedoch Herr Martin Asmuß, MLE ge- nannt, dem ich für seine unermüdliche Hilfs- und Diskussionsbereitschaft be- sonderen Dank schulde. Mein Dank gilt auch Frau Elisabeth Macher, LL.M. sowie Herrn Jakob Quirin, LL.M., ohne die eine derart tiefgründige Be- schäftigung mit dem englischen Recht nicht möglich gewesen wäre. Von ganzem Herzen danke ich auch meiner Frau Cornelia, die...

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