Show Less

Vertrauenspotentiale im Internet

Technologieakzeptanz – Kundenkontakt – Informationsbewertung

Series:

Edited By Thomas Urban

Die Nutzung digitaler Kommunikationsmittel und Medien ist heute für viele Menschen fester Bestandteil des beruflichen sowie privaten Alltags. Ein fixer oder mobiler Internetzugang prägt und begleitet unsere Aktivitäten auf vielfältigen Ebenen. Für die Bewertung und Auswahl einzelner Angebote werden angepasste Bewertungskriterien und -maßstäbe zur Reduktion der dargebotenen, stetig wachsenden Komplexität und Vielfalt benötigt. Oft wird dabei auf das Konstrukt des «Vertrauens» zurückgegriffen. Ziel dieses Bandes ist es deshalb, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand verschiedener Aspekte des Themenbereichs «Vertrauenspotential im Internet» zu geben.

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Daniel Lukas: Der Einfluss von Vertrauen und Bildung auf die Effektivität des Internets als Ressource von Gesundheitsinformationen

Extract

Der Einfluss von Vertrauen und Bildung auf die Effektivität des Internets als Ressource von Gesundheitsinformationen Daniel Lukas Dipl.-Vw. Daniel Lukas (*1981) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorant am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der TU-Dresden. Als diplomierter Volkswirt beschäftigt er sich insbesondere mit drängenden Fragen der Gesundheitsökonomie. Unter Anderem richtet sich sein For- schungsfokus auf das Nachfrageverhalten von Individuen im Kontext unvollständiger Informationen. Die Funktion der individuellen Bildung ist dabei von zentraler Bedeutung. Darüber hinaus sind Fragen der Versicherungsökonomie sowie der grenzüberschreitenden Gesundheits- versorgung von besonderer Relevanz. Abstract Dieser Beitrag beschäftigt sich auf theoretischer Ebene mit der Wirkungsweise von Informa- tionen aus dem Internet in Bezug auf das individuelle Entscheidungsverhalten von akut er- krankten Individuen. In diesem Zusammenhang tritt die Entscheidung der Selbstdiagnose und der Wahl der Behandlungsform in den Vordergrund. Hierzu wird eine Entscheidungssequenz vorgestellt, wobei die jeweiligen Entscheidungsstufen einen konkreten Informationsbedarf enthalten, der durch die Nutzung des Internets ausgefüllt werden kann. Es hängt dann speziell an der Qualität der Informationen sowie der Kompetenz zur Beurteilung derartiger Informati- onen, ob die Nutzung des Internets komplementär, substitutiv, nutzensteigernd oder nutzen- mindernd wirkt. Darüber hinaus nimmt das Vertrauen einen essentiellen Stellenwert ein. Exis- tiert ein Vertrauensgradient zu Gunsten der gewöhnlichen ärztlichen Diagnose und Therapie und zu Ungunsten anderswertiger Informationen, erhält die Informationsressource Internet eine systematische Abstufung auf subjektiver Ebene durch das Individuums. 50 Daniel Lukas Einleitung Im Folgenden wird der...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.