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Zur Quantifizierung von Unrecht und Schuld bei vorsätzlichen Tötungen

Ein Beitrag zur Reform der Tötungsdelikte

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Marc Sotelsek

Nach einer Kritik des Mordtatbestandes widmet sich die Studie einer Untersuchung der Reformvorschläge für die vorsätzlichen Tötungsdelikte. Ausgehend von dem Zwischenergebnis, daß eine befriedigende Lösung noch nicht gefunden wurde, zeigt die Arbeit auf, daß vorsätzliche Tötungen ein nicht quantifizierbares, maximales Unrecht und grundsätzlich auch eine auf dieses Unrechtsquantum bezogene, maximale Schuld verwirklichen. Innerhalb des methodischen Konzepts des Typusbegriffs macht das Werk die Lehre von den Graden des Unrechts und Gradabstufungen der Schuld nutzbar, um im Vorfeld von Rechtfertigungs-, Schuldausschließungs- und Entschuldigungsgründen Mord und Totschlag auf der Ebene der Strafzumessung voneinander abzuschichten.

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VORWORT

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Zu den Tötungsdelikten existiert eine nahezu unüberschaubare Vielzahl von Schriften. Setzt man sich das Ziel, sie mit einem gewissen Anspruch an Vollständigkeit auszu- werten und eine originelle eigene Idee zu entwickeln, erkennt man schnell, welchem Aufwand man sich zu unterwerfen droht. Der Lohn für den Autor ist eine Reise durch die Gedankenwelt, die das Strafrecht fundamental begründet und stützt. Entstanden ist dabei eine Schrift, die weite Bereiche der Dogmatik zu den Kerntötungsdelikten sowie Unrecht und Schuld behandelt und unter dem Gesichtspunkt einer Neuregelung von Mord und Totschlag untersucht. Herzlich danke ich meinen Eltern Margot und Milos Sotelsek, die mich dazu ermuntert und auf vielerlei Art und Weise dabei unterstützt haben, mich dem Studium der Rechtswissenschaften, dem Promotionsverfahren und vielem mehr zu widmen. Darin hat meine Mutter auch nach dem viel zu frühen Tod meines Vaters nie nachgelassen. Großen Dank schulde ich Herrn Prof. Dr. Klaus Bernsmann, an dessen Lehrstuhl ich lange Zeit tätig war und der das Entstehen der Arbeit mit großem Vertrauen in den Au- tor und vielfältigen Inspirationen gefördert hat. Herr Prof. Dr. Bernsmann hat das Erst- gutachten erstellt. Dank für die Erstattung des Zweitgutachtens gebührt Frau Vorsitzender Richterin am Bundesgerichtshof a.D. Prof. Dr. Ruth Rissing-van Saan. Begeisterung für das Strafrecht hat die Arbeit möglich gemacht. Mir jene geweckt zu haben ist das Verdienst von Frau Prof. Dr. Ellen Schlüchter. Die Arbeit wurde von der Juristischen Fakultät der...

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