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Die Societas Privata Europaea in der Krise

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Johannes Culmann

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Societas Privata Europaea (SPE), die als zweite supranationale Kapitalgesellschaftsform neben die Societas Europaea treten soll. Die SPE soll in erster Linie kleinen und mittleren Unternehmen die grenzüberschreitende Tätigkeit innerhalb der EU erleichtern. Die Arbeit beschäftigt sich mit Vorschlägen zur Ausgestaltung einer solchen Europa-GmbH und untersucht insbesondere die Gesellschafter- und Geschäftsführerhaftung auf dem Weg in die Insolvenz. Sie liegt damit an der Schnittstelle zwischen Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht und dem IPR. Rechtsgrundlagen der Untersuchung sind insbesondere verschiedene SPE-Verordnungsvorschläge, die EuInsVO und die ROM II-VO. Das SPE-Vorhaben befindet sich zudem in einer legislatorischen Krise. Die Arbeit befasst sich mit den Gründen für diese Krise und enthält rechtspolitische Thesen zu deren Behebung.

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Inhaltsverzeichnis

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Kapitel I. Die SPE in der Krise...................................................................... 15 A. Einführung ................................................................................................ 15 B. Die SPE in der legislatorischen Krise....................................................... 16 I. Charakteristika der SPE...................................................................... 17 II. Fehlen eines Alleinstellungsmerkmals der SPE als Ursache der Krise ................................................................................................... 19 1. Erhöhte Wettbewerbsfähigkeit durch erhofften Imagegewinn ...... 19 2. Kosteneinsparungen ...................................................................... 20 3. Einheitlicher rechtlicher Rahmen .................................................. 21 4. Arbeitnehmermitbestimmung ........................................................ 23 a. Bietet die SPE Vorteile für das Unternehmen in der Umge- hung der Arbeitnehmermitbestimmung?.................................... 23 aa. Arbeitnehmermitbestimmung in der SE .............................. 23 bb. Arbeitnehmermitbestimmung in der SPE ............................ 24 cc. Modelle zur Regelung der Arbeitnehmermitbestimmung ... 26 b. Zwischenergebnis ...................................................................... 28 5. Zwischenergebnis .......................................................................... 29 C. Ziele der Arbeit......................................................................................... 29 D. Zusammenfassung in Thesen ................................................................... 30 Kapitel II. Gesellschafterhaftung in der SPE................................................. 33 A. Einführung ................................................................................................ 33 B. Gläubigerschutzsystem der SPE-VO........................................................ 33 I. Bestandteile eines Kapitalschutzsystems ........................................... 33 II. Kapitalaufbringung ............................................................................ 34 1. Mindestkapital ............................................................................... 34 a. Funktion des Mindestkapitals .................................................... 34 b. Alternative: Verpflichtung der SPE-Gesellschafter zu ange- messener Finanzausstattung mit korrelierender Unterkapitali- sierungshaftung ......................................................................... 35 c. Kommissionsentwurf ................................................................. 35 d. EP Vorschlag vom 10.3.2009..................................................... 35 e. Kompromissvorschlag der schwedischen Ratspräsidentschaft 36 62. Einlagenerbringung nach dem Kommissionsentwurf.................... 36 a. Erbringung von Sacheinlagen ................................................... 36 b. Unterschiede zum GmbH Recht ................................................ 37 c. Anwendbarkeit nationaler Regeln zur verdeckten Sacheinlage 37 aa. Behandlung verdeckter Sacheinlagen nach GmbH-Recht ... 37 bb. Verdeckte Sacheinlagen bei der SPE................................... 38 3. Einlagenerbringung nach dem schwedischen Kompromiss- entwurf ........................................................................................... 38 III. Kapitalerhaltung ................................................................................. 39 1. Ausschüttungen ............................................................................. 39 a. Ausschüttungsbegriff des Kommissionsentwurfes ................... 39 b. Vorgeschlagene Korrektur des Ausschüttungsbegriffs.............. 40 c. Ausschüttungssperre .................................................................. 41 aa. Notwendigkeit der Regulierung von Ausschüttungen ........ 41 bb....

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