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Konzernbildung und Aktionärsschutz am deutschen Kapitalmarkt

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Dirk Schmitt

Der deutsche Aktienmarkt ist im internationalen Vergleich gemessen am Bruttoinlandsprodukt relativ schwach kapitalisiert. Die empirisch orientierte «Law and Finance»-Literatur führt diesen Befund auf die defizitäre Ausgestaltung der Unternehmensverfassung (Corporate Governance) in Publikumsaktiengesellschaften zurück. Das Austarieren der Interessenkonflikte zwischen Kontroll- und Minderheitsaktionären im Aktienkonzernrecht spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. Am Beispiel von Unternehmensverträgen im Sinne von § 291 AktG wird deshalb die Frage untersucht, ob das Aktiengesetz außenstehende Aktionäre wirksam vor umverteilungsmotivierten Übernahmen zu schützen vermag. Die Qualität des Minderheitenschutzes bei der Errichtung von Konzernen wird anhand einer umfangreichen Stichprobe von Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträgen der Jahre 1993 bis 2007 sowohl normativ als auch empirisch-quantitativ analysiert.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit ist während meiner Zeit als Wissenschaftlicher Mitarbei- ter am Lehrstuhl für Bank- und Kreditwirtschaft der Julius-Maximilians-Univer- sität Würzburg entstanden. Für die Betreuung des Promotionsvorhabens danke ich meinem akademischen Lehrer und Doktorvater, Herrn Prof. Dr. Ekkehard Wenger. Von seiner Kompetenz und Erfahrung auf dem Gebiet der Unterneh- mensbewertung sowie des Kapitalmarkt- und Gesellschaftsrechts habe ich sehr profitieren können. Die Zweitbegutachtung der Dissertation übernahm Herr Prof. Dr. Dirk Kiesewetter, dem ich dafür ebenso meinen Dank aussprechen möchte wie Herrn Prof. Dr. Norbert Berthold, der sich freundlicherweise zur Leitung der Disputation bereit erklärte. Bei meinem ehemaligen Lehrstuhlkollegen, Herrn Thomas Tartler, bedanke ich mich für den intensiven und geistreichen Gedankenaustausch auch jenseits mei- nes eigentlichen Dissertationsthemas. Seine konstruktiven Anregungen waren mir eine große Hilfe. Mein besonderer Dank gilt Herrn Dr. Florian Dausend, CFA. Unsere gemeinsa- men Forschungsprojekte und Veröffentlichungen sowie unsere außeruniversitä- ren Unternehmungen habe ich als eine wertvolle Bereicherung empfunden. Meinen Eltern, die mich in allen Phasen meines Werdegangs großartig unter- stützt haben, möchte ich ein besonders herzliches Dankeschön sagen. Ihnen und meiner Freundin Barbara, über deren großen Rückhalt ich sehr froh bin, ist diese Arbeit gewidmet. Holzkirchen, im Dezember 2011 Dirk Schmitt

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