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Sprachenpolitik und Rechtssprache

Methodische Ansätze und Einzelanalysen

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Sandro Moraldo

Sprachenpolitik und Rechtssprache sind die zwei Schwerpunkte dieses Bandes. Die Beiträge zur Sprachenpolitik diskutieren die Vorrangstellung des Englischen in der internationalen Kommunikation und gehen auf wichtige Fragen ein (u. a.: Wie kann Mehrsprachigkeit erhalten/gefördert werden? Tragen Bildungspolitiker der EU-Strategie zur Förderung der Mehrsprachigkeit auf nationaler Ebene Rechnung?). Rechtssprache bildet den Kern der Verwaltungssprache. Behördliche Schreiben (Texte, Vorschriften etc.) müssen Sachverhalt und rechtliche Situation richtig wiedergeben, verständlich formuliert und übersichtlich sein. Wegen der Bedeutung einer bürgernahen Sprache in der und für die Öffentlichkeit werden im Band verschiedene Fragestellungen auf der Folie einer kritisch-analytischen Betrachtung reflektiert.

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Internationalisierung versus Globalisierung Perspektiven für eine mehrsprachige Politik Federica Ricci Garotti

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Abstract Among several theories and studies about the risk that the world is heading towards linguistic convergence the most interesting (one) seems to be the emphasis on the difference between internationalisation and globalisation. The two phenomena have many consequences on the language policy, because economic-inspired choices seem to underestimate the power of iden- tity and culture and trends to reduce the whole communication to one ‹free of charge› lan- guage, which is not indeed neither English nor American. This paper tries to reach three aims: to clarify the terms and concepts (of) internationalisation, globalisation, lingua franca and universal language over their immediate usage and in their deep cultural meaning; to make considerations and hypotheses about a possible future for the languages and the language pol- icy in the world, in respect of the declared multicultural and multilanguage principle; to focus on the educational landscape at the age of internationalisation that contrasts with the risk of a monolingual shift that globalisation is so often claimed to pose. 1. Methodologische Prämisse Die in diesem Beitrag dokumentierte Diskussion über die Mehrsprachigkeit fasst die wichtigsten Thesen zusammen, die in der Fachliteratur der letzten zehn Jahre zur Unterstützung der europäischen Sprachenpolitik erschienen sind. Obwohl es im Lauf der Jahre viele Argumente für die Mehrsprachigkeit gegeben hat, ist sie von einer konkreten Anwendung in der sprachpolitischen Landschaft noch weit entfernt und es ist fraglich, ob sie in den Entscheidungen vieler europäischen Ländern noch eine leitende Rolle spielt. Die Diversifizierung des...

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