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Die Pensionszusage an den Mitunternehmer der Personengesellschaft im Einkommensteuerrecht

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Anna Schwarz

Die Pensionszusage an den Mitunternehmer wirft steuer- und bilanzrechtliche Probleme auf: Nach der aktuellen Rechtsprechung muss die Gesamthand gewinnmindernd eine Pensionsrückstellung bilden. Der begünstigte Gesellschafter hat zeitlich und betragsmäßig korrespondierend einen Gewinn als bezogene Sondervergütung zu versteuern, obwohl ungewiss ist, ob er jemals Pensionszahlungen erhalten wird. Verstirbt er frühzeitig, entsteht aus der Auflösung der bereits versteuerten Anwartschaft in seinem Sonderbereich ein Verlust. Da nach der neueren Judikatur Verluste nicht mehr vererblich sind, verpufft dieser im ungünstigsten Fall ungenutzt. Die Autorin untersucht die Vereinbarkeit der korrespondierenden Aktivierung der Pensionsanwartschaft mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung, hinterfragt die Gleichstellung von Einzel- und Mitunternehmer und beleuchtet die sofortige Besteuerung sowie die nicht vollständige Verlustberücksichtigung im Todesfall vor dem Hintergrund einer leistungsfähigkeitskonformen Besteuerung. Es werden praktische Lösungsansätze diskutiert.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis .................................................................................... XIX Einleitung ........................................................................................................ 1 § 1 Problemstellung und Abgrenzung des Themas ........................................... 2 § 2 Gang der Untersuchung ............................................................................... 4 Erster Teil: Grundzüge der Ertragsbesteuerung der Mitunternehmer nach § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 S. 1 EStG ..................................................... 7 § 1 Die einkommensteuerrechtliche Stellung der Personengesellschaft und ihrer Gesellschafter ............................................................................... 9 I. Subjektive Steuerpflicht und Einkünftezurechnung bei unter- nehmerischer Betätigung ......................................................................... 9 II. Die Reichweite der Einkommensteuerrechtssubjektivität der Personengesellschaft in ihrer historischen Entwicklung ....................... 11 1. Die Anerkennung der Personengesellschaft im PrEStG vom 24.6.1891 ............................................................................................ 12 2. Die Negierung der Personengesellschaft in den Reichsein- kommensteuergesetzen vom 29.3.1920 und 10.8.1925 ..................... 14 3. Die Bilanzbündeltheorie ..................................................................... 15 4. Die partielle Steuerrechtsfähigkeit der Personengesellschaft zwischen Einheitstheorie und Vielheitsbetrachtung .......................... 19 5. Ausblick – Die Personengesellschaft als vollwertiges Steuer- subjekt in Anlehnung an die zivilrechtliche Rechtsfähigkeit und aus Gründen einer rechtsformneutralen Ertrags- besteuerung? ....................................................................................... 22 § 2 Der gewerbliche Mitunternehmer im Sinne von § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG ................................................................................................. 26 I. Allgemeine Voraussetzungen der Mitunternehmerstellung .................. 28 1. Gesellschaftereigenschaft ................................................................... 28 2. Mitunternehmerinitiative und Mitunternehmerrisiko ........................ 31 II. Sonderfälle – Mitunternehmerstellung beim angestellten Komplementär und bei Arbeitnehmer-Kommanditisten ....................... 34 § 3 Die beiden Einkunftsbestandteile Gewinnanteil und Sonderver- gütungen gem. § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 S. 1 EStG – Inhalt, Sinn und Zweck ........................................................................................................ 38 I. Der Gewinnanteil nach § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 S. 1 Hs. 1 EStG ........... 38 X II. Die Sondervergütungen nach § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 S. 1 Hs. 2 EStG ....................................................................................................... 40 1. Die Vereinbarung einer Sondervergütung in Abgrenzung zum Vorausgewinn...

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