Show Less

Translationswissenschaft interdisziplinär: Fragen der Theorie und Didaktik- Translation Studies: Interdisciplinary Issues in Theory and Didactics

Tagungsband der 1. Internationalen Konferenz TRANSLATA- «Translationswissenschaft: gestern – heute – morgen», 12.-14. Mai 2011, Innsbruck- Proceedings of the 1 st International Conference TRANSLATA- «Translation and Interpreting Research:

Series:

Lew Zybatow, Alena Petrova and Michael Ustaszewski

Die 2011 neugegründete Innsbrucker Konferenzserie TRANSLATA wurde mit einer überwältigenden internationalen Beteiligung von Translatologen aus aller Welt zu einem der größten Kongresse der Disziplin. Der Band enthält eine Auswahl von 54 Beiträgen zu Allgemeinen Fragen der Translationswissenschaft, zu Semantik – Kognition – Kultur – Translation, zu Sprachvergleich und Translation sowie zur Didaktik der Übersetzer- und Dolmetscherausbildung.
The TRANSLATA conference series, established in 2011 in Innsbruck, attracted an unbelievably large number of international participants, thus becoming one of the largest conferences on Translation Studies in the world. This volume contains 54 publications of selected contributions on basic issues in Translation Studies, on semantics – cognition – translation, on cross-linguistics and translation and on translator and interpreter training and didactics

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Übersetzer- und Dolmetscherausbildung / Didaktik Translator and Interpreter Training / Didactics

Extract

VIELSPRACHIGKEIT ALS CHANCE – MÖGLICHKEITEN EINER ERWEITERUNG DES SPRACHENSPEKTRUMS IN DER ÜBERSETZERAUSBILDUNG Reiner Arntz, Hildesheim (Deutschland) Wenn man heute angehende Übersetzer bei der Wahl ihrer Sprachen berät, liegt der Hinweis nahe, dass sich im Zuge der Globalisierung auch die Bedeutung der einzelnen Sprachen für die Übersetzungsbranche allmählich wandelt und dass dies auch die Entscheidung von Studienanfängern beeinflussen kann. Nach wie vor gibt es einige wenige Sprachen, deren Wichtigkeit auf internationaler oder zumindest auf europäischer Ebene unangefochten ist: in erster Linie Englisch und Spanisch, auch Französisch und Russisch und wohl auch Deutsch, und in zunehmendem Maße Chinesisch. Gleichzeitig bemühen sich aber auch mittel- große und kleinere Sprachgemeinschaften – viel stärker als noch vor 20 Jahren – darum, ihrer Sprache in möglichst vielen Bereichen Gehör zu verschaffen. Sie verlangen, insbesondere wenn sie als Kunden auftreten, dass ihre Sprache ernst genommen wird und geben sich beispielsweise nicht mehr mit Gebrauchsanwei- sungen auf Englisch zufrieden. Damit wird die Kenntnis solcher weniger häufig gelernter Sprachen für Sprachmittler zu einer interessanten Zusatzqualifikation. Die Übersetzerausbildung hat – jedenfalls in Deutschland – auf diese Entwick- lung bislang kaum reagiert – eher im Gegenteil: An zahlreichen deutschen Uni- versitäten ist das Sprachenangebot geschrumpft. Der wichtigste Grund ist finan- zieller Natur. Lehrangebote in Englisch und Spanisch garantieren volle oder gar überfüllte Hörsäle, sie „rechnen sich“; und daher würden manche Übersetzerin- stitute am liebsten nur noch diese beiden Sprachen anbieten. Es hätte aber wenig Sinn, wollte...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.