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Rivoluzione copernicano-newtoniana e sentimento in Kant

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Piero Giordanetti

Il volume analizza il rapporto fra la scoperta di sentimenti e affetti a priori e la rivoluzione nel modo di pensare annunciata nella «Prefazione» alla seconda edizione della Critica della ragion pura. Il lavoro mostra che il passaggio dall’ipotesi alla certezza apodittica, da Niccolò Copernico a Isaac Newton tanto nella filosofia speculativa quanto nella filosofia morale è inscindibilmente connesso con la scoperta dei sentimenti a priori del rispetto, della soddisfazione di sé, dell’interesse, della tensione, dell’esigenza e della tendenza, a loro volta strettamente legati a temi come il primato della ragione pura pratica, la fede razionale e l’educazione al sublime morale. Il libro esamina l’importanza di John Milton, Michel de Montaigne, Emanuel Swedenborg e Virgilio per la riflessione kantiana.

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Vorliegender Band setzt sich zum Ziel, Nachforschungen über ein noch wenig bearbeitetes Thema anzustellen, nämlich den Zusammenhang zwischen der Ent- deckung apriorischer Gefühle und Affekte in der Kritik der praktischen Vernunft und der in der «Vorrede» zur zweiten Auflage der Kritik der reinen Vernunft angekündigten Revolution der Denkart. Kapitel I wird sich mit einigen Aspekten des Verhältnisses zwischen der Rolle der Gefühle und dem Newtonianischen Muster in einigen vorkritischen Schriften befassen. Kapitel II wird die moralische Theorie der Kritik der reinen Vernunft behandeln, und zwar mit der Absicht, zu beweisen, daß in ihr das mo- ralische Gefühl immer als ein aposteriorisches und empirisches Element konzi- piert wird. Kapitel III ist der Untersuchung des Begriffs der Revolution der Denkart und seines Verhältnisses mit dem Newtonschen Muster in der «Vorrede» zur zweiten Auflage der Kritik der reinen Vernunft gewidmet. Meistens wird der Terminus ‚kopernikanische Wende‘ benutzt. Es wird sich ergeben, daß dieser Ausdruck nur einen Aspekt der Leistung hervorhebt, die Kant vollziehen will. Wie Kepler und Newton den hypothetischen Gedanken des Kopernikus apodik- tische Gewissheit verleihen, so setzt sich Kant als Ziel vor, die von der Kritik der spekulativen Vernunft aufgestellten Hypothesen in apodiktische Gewissheit zu überführen. Die einzige Möglichkeit, die transzendentalen Ideen von Freiheit, Gott und Unsterblichkeit objektiv zu beweisen, ist nach Kant die objektive Rea- lität des Bewußtseins des moralischen Gesetzes. Kant wird damit zum Newton sowohl der Erscheinungen als auch der Dinge an sich. Kapitel IV wird endlich...

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